Worldwide China Indien

Funkbasierte Identifikationstechnologie

Warum RFID ein mächtiges Werkzeug für smarte Produktionsprozesse ist

| Autor / Redakteur: Bernd Wieseler* / Matthias Back

Die funkbasierten Identifikationstechnologie RFID gilt als Schlüsseltechnologie für die smarte Fabrik, denn mit ihr sind Produkte, Werkstückträger oder Werkzeuge eindeutig identifizier- und lokalisierbar.
Die funkbasierten Identifikationstechnologie RFID gilt als Schlüsseltechnologie für die smarte Fabrik, denn mit ihr sind Produkte, Werkstückträger oder Werkzeuge eindeutig identifizier- und lokalisierbar. (Bild: Turck)

Eine vernetzte und intelligente Produktion gelingt nur dann, wenn Produkte, Werkstückträger oder Werkzeuge eindeutig identifizier- und lokalisierbar sind. Wo die optische Erkennung an ihre Grenzen stößt, funktioniert bereits heute die funkbasierte Identifikation mittels RFID. Turck hat hierfür eine RFID-Lösung mit OPC-UA-Schnittstelle entwickelt.

Eine hoch automatisierte, flexible und eng vernetzte Industrieproduktion benötigt effiziente Technologien zur Identifikation von Systemen, Werkzeugen, Werkstücken und Produkten. Die funkbasierte Identifikationstechnologie RFID nimmt dabei eine exponierte Position gegenüber alternativen Lösungen wie etwa der optischen Identifikation ein.

Die Implementierung von RFID in Produktionsprozessen ist heute an vielen Stellen oft noch kompliziert und zeitaufwändig. HF-Technologie ist zwar relativ einfach zu integrieren, weil die Beeinflussung durch die räumlich-physikalische Umgebung gering ist. Allerdings ist die Reichweite von HF-Technik eingeschränkt, weshalb für Applikationen, die höhere Flexibilität und Reichweiten erfordern, RFID im UHF-Band eingesetzt wird. Insbesondere wenn die Datenträger (Tags) am Produkt und nicht am Werkstückträger angebracht sind, dort verbleiben, schwer erreichbar sind oder sogar das Werksgelände verlassen, wird in der Regel UHF-Technik eingesetzt. Pulklesungen sind ein weiterer Vorteil der UHF-Technik. Das gleichzeitige Erfassen mehrerer Datenträger ist zwar auch mit HF-Technik möglich – allerdings nur bis zu ca. 20 Datenträgern pro Lesung. UHF schafft hier 200 Datenträger und mehr – je nach Anzahl der Antennen.

* Bernd Wieseler, Leiter Produktmanagement RFID, Turck

Kommentare werden geladen....

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 45575485 / Kommunikation)