Chemieparkmanagement

Warum Infraserv Höchst auf organisches Wachstum setzt

Seite: 3/3

Firmen zum Thema

Energie- und Gebäudemanagement

Auch die Bereiche Energiemanagement und Facility Services bereiten den beiden Geschäftsführern momentan viel Freude. Mit knapp 50 Prozent Wachstum war das Dienstleistungsangebot zum Thema Energiemanagement besonders nachgefragt, was zeigt, das die Energiewende ausnahmsweise gut fürs Geschäft sein kann.

Und selbst im hart umkämpften Bereich Facility Services konnte Infraserv mit seiner Chemie- und Pharmaerfahrung punkten und einen Auftrag bei Merck gewinnen. Zwischen 30 und 40 Mitarbeiter der Facility Services sind momentan nach Darmstadt abgestellt, um dort Gebäudemanagement zu betreiben.

Endlich Spaß macht den Verantwortlichen nun auch Thermal Conversion Compound (TCC), die Betreiberfirma des 2009 für 300 000 Millionen Euro gebauten Ersatzbrennstoffkraftwerks. Das Projekt sollte ein wichtiges Standbein der Energieerzeugung werden und kräftige Gewinne in die Kasse spülen. Doch die Energiewende machte den Betreibern einen Strich durch die Rechnung. Die technische Umrüstung auf Dampfproduktion verzögerte das Projekt.

Ebenfalls Dauerbrenner im Chemiepark ist die räumliche Entwicklung. In und um Frankfurt herum wird es langsam eng und die städtische Bebauung rückt immer näher an die Mauern des Chemieparks mit seinen 22000 Beschäftigten heran. Bremsend könnte sich die Seveso III-Richtlinie auswirken, die Abstandsgrenzen neu definiert.

(ID:44464640)