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China Market Insider Warum es einen PDH-Anlagen-Bauboom in China gibt

Autor / Redakteur: Henrik Bork / Wolfgang Ernhofer

Seit dem Ende der Corona-Lockdowns in China im Frühjahr 2020 expandiert dort die PDH-Industrie wie noch nie. Mehr als 30 neue Anlagen zur Propan-Dehydrierung mit einer neuen Kapazität von mehr als 30 Millionen Jahrestonnen befinden sich in China derzeit in Bau oder sind für die kommenden Jahre geplant.

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Mit dem Format „China Market Insider“ berichtet PROCESS regelmäßig über den chinesischen Chemie- und Pharmamarkt.
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(Bild: ©sezerozger - stock.adobe.com)

Peking/China – Zur steigenden Popularität der Dehydrierungs-Technologien im Vergleich zu anderen Methoden der Propylen-Erzeugung wie dem Naptha-Cracking oder dem katalytischen Cracking trage in erster Linie seine Kosteneffektivität bei. Mit geringeren Anfangsinvestitionen kann bei hohen Temperaturen, aber vergleichsweise niedrigem Druck ein hoher Propylen-Ertrag erwirtschaftet werden.

Die Nachfrage nach Propylen steigt in China weiterhin, und Chinas politische Führung strebt auch hier nach einem allmählichen Ersatz von Importen durch heimische Produktion. Der massive Investitionsschub im chinesischen PDH-Sektor hat also sowohl marktwirtschaftliche wie politische Gründe.