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Modulare Steckverbinder mit Hot-Swap-Eignung Wartungszeit in Ex-Bereichen optimieren

Stillstandzeiten sind in jedem Betrieb kostspielig. Doch im Ex-Bereich gelten bei Installation, Reparatur oder Komponentenaustausch strenge Sicherheitsauflagen. Montage- und wartungsoptimierte Lösungen müssen daher ex-geschützt sein.

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(Bild: R. STAHL)

Bei industriellen Anlagen bietet die Reduktion des Installationsaufwands von Betriebsmitteln erhebliches Einsparpotenzial. Hersteller und Ausrüster können durch eine neue Generation von Steckverbindern elektrische Baugruppen mit der erforderlichen Ex-Schutz-Eignung vorkonfektioniert, verdrahtet und geprüft bereitstellen. Solche Komplettlösungen lassen sich vor Ort in weniger als einer Minute über Plug-and-Play-Anschlüsse in Betrieb nehmen.

Minimierte Ausfallzeit durch Hot-Swap-Schnellanschlüsse

(Bild: R. STAHL)

Auch Stillstandzeiten bei Wartungsarbeiten oder beim Geräteaustausch lassen sich durch Plug-and-Play-fähige Anschlüsse deutlich verkürzen. Bei diesen selbstfindenden Verbindungen wird über einen speziellen Drehmechanismus der Überwurfmutter eine sichere mechanische und elektrische Verbindung hergestellt. Durch vorher einstellbare Kodierungen eliminieren diese Steckverbindungen Anschlussfehler. Selbst in explosionsgefährdeten Bereichen können so Betriebsmittel von nur einer Person sicher verbunden und zu Wartungszwecken gefahrlos getrennt werden – mittels den Hot Swap-Eigenschaften auch unter Last. Die auch mittels Arbeitshandschuhen mögliche Einhandbedienung ist perfekt für den Geräteanschluss an schwer zugänglichen oder besonders rauen Einsatzorten wie bei der Gas- und Ölförderung.

Modular: mehrpolige Verbindungsoptionen

Die neuen Schnellanschlüsse für explosionsgeschützte, elektrische Betriebsmittel sind außerdem modular aufgebaut. Aus bis zu acht Bauteilen lassen sich individuelle Konfektionierungen mit ein und demselben Steckverbindersystem planen und ausführen. Das bringt mehrere Vorteile mit sich:

  • Der hohe Anteil an Gleichteilen macht die Lagerhaltung und das Beschaffungsmanagement effizienter.
  • Zur Anpassung an die unterschiedlichen Spannungsebenen stehen verschiedene Kodierungsvarianten zur Auswahl, damit nur korrekte Paarungen steckbar sind. Stecker und Kupplung können funktionswechselnd (Gender Changer) geändert werden, um die Einbautiefe zu verringern.
  • Die 8-poligen Stecker und Kupplungen sind für Kabelquerschnitte von 0,25 mm² bis 2,5 mm² ausgelegt und sind daher für unterschiedlichste Endgeräte einsetzbar. Sie ermöglichen eine sichere Energieversorgung in Spannungsbereichen für Signalpegel (24 V / 0–4 mA) und für dreiphasige Powerversorgungen bis 500 VAC / 16 A sowie die Anbindung an Profinet und alle gängigen Bussysteme mit einer Übertragungsrate von bis zu 1 Gbit/s.
  • Die Gehäuseeinbauteile für druckfeste Gehäuse der Zündschutzart Ex d können mittels Positionierhilfe in 15°-Schritten 24-fach ausgerichtet werden.
  • Steckverbindungen sind als Kunststoff- oder Edelstahlausführung mit ATEX- und IECEx-Zertifizierungen für Zone 1 und 21 erhältlich. Im nächsten Schritt stehen die Zulassungen für EAC und die cULus-Berechtigung für die Metallvariante zum Betrieb in Class I, Div. 2 in Kanada und den USA.

Ein modulares System ist universell einsetzbar und flexibel. Die Installation und Wartung in Ex-e- und in Ex-d-Gehäusen ist dank übersichtlichem Aufbau selbsterklärend.

Robustes, langlebiges Design

Wenn modulare Stecksysteme in anspruchsvollen Industrieumgebungen und unter extremen klimatischen Bedingungen zum Einsatz kommen, müssen sie möglichst wartungsfrei und zuverlässig sein. Die nachgewiesene Qualität der Steckverbinder und deren einzelner Komponenten wurde im Rahmen der nach neuesten Normenständen durchgeführten Zulassungsprüfungen untermauert. Hierzu gehören u. a. die Schutzartprüfungen IP66/IP68 oder der Einsatz für einen Temperaturbereich von -60 °C bis +75 °C. Nur mit solchen Produkteigenschaften können Anschlusssysteme in verschiedenen Branchen eine moderne Anlagen- und Wartungsstrategie unterstützen, von der Lebensmittel- oder Pharmaindustrie über die Feinchemie bis zur Öl- und Gasförderung.

Digitalisierung und moderne Wartungskonzepte

Zukunftsweisender Anlagenbau zeichnet sich durch präventive oder vorausschauende Wartungskonzepte aus. Dabei kommen Geräte zum Einsatz, die mit intelligenter Sensorik ausgestattet sind. Zustands- und Prozessdaten werden rund um die Uhr automatisiert übertragen und ausgewertet. Der Wartungsbedarf wird dadurch frühzeitig erkannt, kann geplant und im laufenden Betrieb umgesetzt werden. Die intelligente Vernetzung und Umsetzung der neuen Wartungskonzepte wird durch die für diesen Anwendungsbereich konzipierten Steckverbinder ermöglicht. Schon bei der Anlagenplanung können Ingenieurbüros, Betreiber und Unternehmenseigner daher durch zukunftssichere Stecksysteme die spätere Performance im Blick haben, die Wartungszeit beschleunigen und so langfristig Kosten reduzieren.

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