Wägetechnik für die Prozesssteuerung Wägetechnik – Schwer intelligent

Autor / Redakteur: Matthias Hasselmann / Wolfgang Geisler

Die Vielzahl der Prozessschritte und ihrer unterschiedlichen Parameter macht die Überwachung einer Anlage durch einen einzelnen Rechner unmöglich. Deshalb werden die verschiedenen Elemente durch gesonderte Steuerungen, die Controller, durchgeführt.

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Der Maxxis-5 zeichnet sich durch seine Konnektivität aus.
Der Maxxis-5 zeichnet sich durch seine Konnektivität aus.
(Bild: Sartorius)

Wägecontroller bilden in vielen Prozessen der Schüttgutwelt das Herzstück der Steuerung. So sind sie u.a. in Abfüllstationen für Big Bags sowie bei Schüttgutsilos oder Mischbehältern zu finden.

Die Aufgabe von Transmittern oder den meisten derzeit im Einsatz befindlichen Controllern im Bereich der Wägetechnik besteht darin, Daten zu erfassen, diese an ein übergeordnetes System zu senden und auf dessen Rückmeldung entsprechend zu reagieren. Besonders vorteilhaft ist die Positionierung des Controllers in direkter Nähe zur Anwendung, wo er eine direkte, parallele Steuerung der Applikation ermöglicht.

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So kann er z.B. bei einer Big-Bag-Befüllung das Signal geben, erst den Sack aufzublasen, bevor dieser befüllt wird. Bei staubintensiven Abfüllprozessen kann er parallel zur Befüllung die Absaugprozedur steuern, oder aber auch den Befüllprozess für eine Probenentnahme stoppen.

Der neue Maxxis 5 besticht besonders durch seine Konnektivität (s. Abb. 2). Seine Ausstattung mit Feldbus ermöglicht ihm das Unterordnen unter andere Systeme. Das unterstreicht seine vielfältigen Anbindungsmöglichkeiten. Somit ist er ideal für den Einsatz in skalierbaren Prozessen geeignet, wo er unabhängig vom Umfang und der Größe des Prozesses agieren kann: angefangen von einer einfachen Abfüllstation bis hin zur mehrstufigen Befüllung von Batching-Behältern – das neue Gerät ist für alle Anwendungen einsetzbar.

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