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World-Scale-Anlage geplant Wacker steigert Produktion von Siliciummetall in Norwegen

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

Wacker Chemie will mehr Siliciummetall am Standort Holla in Norwegen herstellen. Der Chemiekonzern errichtet dazu eine weitere Produktionsanlage mit einer Jahreskapazität im Weltmaßstab. Für den Ausbau der Produktion und der Infrastruktur vor Ort sind Investitionen von rund 85 Millionen Euro vorgesehen.

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„Die Eigenproduktion von Siliciummetall macht uns unabhängiger von Preisschwankungen an den Rohstoffmärkten“, so Wacker-Konzernchef Rudolf Staudigl.
„Die Eigenproduktion von Siliciummetall macht uns unabhängiger von Preisschwankungen an den Rohstoffmärkten“, so Wacker-Konzernchef Rudolf Staudigl.
(Bild: Regina Recht)

München – Die neue Produktionsanlage für Siliciummetall soll im 1. Halbjahr 2019 in Betrieb gehen. Siliciummetall ist einer der wichtigsten Rohstoffe von Wacker und wird für die Herstellung von Siliconen und polykristallinem Reinstsilicium benötigt. „Der Ausbau unserer Siliciummetallproduktion ist ein wesentlicher strategischer Schritt für unsere Rohstoffversorgung“, erläuterte Rudolf Staudigl, Vorstandsvorsitzender von Wacker Chemie, den Hintergrund der Investitionsmaßnahme.

Holla deckt etwa ein Viertel des Wacker-Bedarfs an Siliciummetall ab. „Der Kapazitätsausbau ist die Voraussetzung, um diesen Anteil auch in Zukunft zu halten“, so Staudigl. Der Konzernchef hob hervor, dass die Eigenproduktion von Siliciummetall das Unternehmen unabhängiger von Preisschwankungen an den Rohstoffmärkten mache und die Versorgungssicherheit in Zeiten hoher Nachfrage sichere.

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