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Neues Drucklabor Wacker stärkt Präsenz für 3D-Silicondruck in den USA

| Redakteur: Tobias Hüser

Wacker will Ende des Jahres ein neues Drucklabor in den USA in Betrieb nehmen. Der Chemiekonzern erweitert damit seine unter dem Namen Aceo firmierenden Dienstleistungen für den 3D-Druck von Silicone. Für das Labor ist ein einstelliger Millionen-Dollar-Betrag vorgesehen. Sitz der Einrichtung ist das Wacker-eigene Forschungs- und Entwicklungszentrum für Silicone in der Stadt Ann Arbor.

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Unter dem Namen Aceo bietet Wacker zahlreiche Druck- und Beratungsleistungen rund um den 3D-Druck von Silicon.
Unter dem Namen Aceo bietet Wacker zahlreiche Druck- und Beratungsleistungen rund um den 3D-Druck von Silicon.
(Bild: Wacker Chemie)

München – Für Aceo ist es die erste Einrichtung dieser Art außerhalb Deutschlands, wobei 3D-Komponenten aus Silicon weiterhin im Aceo Campus in Burghausen produziert werden. Grund für die Investition ist der steigende Bedarf von Produkten und Dienstleistungen im Bereich der additiven Fertigung in Nordamerika. Zur Ausstattung des Print Lab gehören u.a. zwei 3D-Hochleistungsdrucker. Siliconelastomere mit unterschiedlichsten Shore A-Härtegraden und in zahlreichen Farben können dort ebenso gedruckt werden wie beispielsweise medienresistente FVMQ-Silicone. Mit der Aceo 3D-Technologie lassen sich Designs und komplexe Geometrien verwirklichen. Auch eine kosteneffiziente Herstellung von Kleinserien und Ersatzteilen ist möglich.

Wacker will die Technologie künftig weltweit anbieten. „Das Drucklabor in Ann Arbor ist dafür ein erster Meilenstein“, betont Bernd Pachaly, Leiter des Aceo-Projekts bei Wacker. „Nordamerika ist der größte und dynamischste Markt für 3D-Druck. Mit der neuen Einrichtung sind wir künftig in der Lage, Geschäftspartner in der Region von den faszinierenden Möglichkeiten des 3D-Drucks mit Flüssigsiliconkautschuk zu überzeugen.”

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Während Produktion und Versand der gedruckten Teile weiterhin durch die Aceo-Zentrale in Burghausen erfolgt, wird sich das US-Labor in Ann Arbor vor allem auf die Beratung von Kunden und auf die Projektarbeit konzentrieren. „Von Anfang an wird die Entwicklung siliconbasierter Produkte für Schlüsselindustrien wie die Medizintechnik, das Gesundheitswesen, den Transport-, Luft- und Raumfahrtsektor sowie die Elektronikindustrie im Vordergrund stehen“, sagt Pachaly.

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