Polymere – Kapazitätserweiterung Wacker investiert in zwei Polymer-Produktionsanlagen in China

Redakteur: Gabriele Ilg

Wacker Chemie baut seine chinesischen Polymeraktivitäten weiter aus und investiert dazu rund 40 Millionen Euro in den Bau von zwei neuen Produktionsanlagen am Standort Nanjing.

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In der vollintegrierten Produktionsanlage werden Dispersionen und Dispersionspulver hergestellt, die als Bindemittel u.a. in der Bau-, Beschichtungs- und Klebstoffindustrien Verwendung finden. (Bild: Wacker)
In der vollintegrierten Produktionsanlage werden Dispersionen und Dispersionspulver hergestellt, die als Bindemittel u.a. in der Bau-, Beschichtungs- und Klebstoffindustrien Verwendung finden. (Bild: Wacker)

München, Nanjing/VR China – Wacker wird die bestehenden Produktionsanlagen für Vinylacetat-Ethylen-Copolymer (VAE)-Dispersionen um einen neuen Reaktor mit einer Jahreskapazität von 60.000 Tonnen erweitern. Damit wird sich die Kapazität für VAE-Dispersionen in Nanjing auf rund 120.000 Jahrestonnen verdoppeln. Der Anlagenkomplex ist dann einer der größten seiner Art in China. Der neue Reaktor wird voraussichtlich Mitte des Jahres 2013 in Betrieb gehen.

Darüber hinaus errichtet das Unternehmen im Werk Nanjing eine neue Anlage zur Herstellung von Polyvinylacetat (PVAc)-Festharzen mit einer Jahreskapazität von 20.000 Tonnen. Die Fertigstellung dieser Anlage ist für Anfang 2013 geplant.

Mit den neuen Produktionsanlagen sollen auch in Zukunft ausreichende Kapazitäten für die Nachfrage nach VAE-Dispersionen und PVAc-Festharzen bereitstehen und so in der Region Asien-Pazifik langfristig gleich bleibende Produkt- und Liefersicherheit gewährleisten. VAE-Dispersionen werden vor allem in der Bau-, Beschichtungs- und Klebstoffindustrie verwendet. PVAc-Festharze kommen bei industriellen Anwendungen und in der Herstellung von Kaugummirohmasse zum Einsatz.

Durch die Bündelung seiner chinesischen Polymeraktivitäten an einem Standort erwartet das Unternehmen nach eigenen Aussagen entscheidende Vorteile und Synergien: Die Nutzung einer gemeinsamen Infrastruktur und Energieversorgung ermöglicht Skaleneffekte. Außerdem können auf diese Weise Transport und Logistik effizienter gestaltet werden.

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