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Quartalsbericht Wacker

Wacker erwartet für 2008 neue Bestmarken

| Redakteur: Marion Henig

Wacker Chemie hat im dritten Quartal sowohl beim Umsatz als auch beim operativen Ergebnis um jeweils 21 Prozent zulegen können. Trotz wirtschaftlicher Risiken erwartet der Konzern Rekordzahlen für das Gesamtjahr 2008.

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Konzernchef Dr. Rudolf Staudigl: „Wir sind im 3. Quartal weiter gewachsen und haben sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis neue Bestmarken gesetzt.“
Konzernchef Dr. Rudolf Staudigl: „Wir sind im 3. Quartal weiter gewachsen und haben sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis neue Bestmarken gesetzt.“
( Bild: Wacker Chemie )

München – Der Konzernumsatz von Wacker Chemie stieg von Juli bis September 2008 auf 1 156,9 Millionen Euro. Das Wachstum wurde nach Unternehmensaussage vor allem durch stark gesteigerte Absatzmengen, höhere Preise und positive Produktmixeffekte getragen. Dagegen habe der schwächere Dollar den Umsatzanstieg um fünf Prozent gebremst.

In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2008 überschritten die Umsatzerlöse im Konzern erstmals die Drei-Milliarden-Schwelle. Sie lagen mit 3,30 Milliarden Euro um 15 Prozent höher als im Vorjahr. Auch der Ertrag hat sich im dritten Quartal 2008 deutlich erhöht. Trotz der schwierigeren konjunkturellen Rahmenbedingungen erzielte Wacker im Berichtszeitraum ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 327,5 Millionen Euro; Das kumulierte EBITDA für Januar bis September 2008 beläuft sich auf 936,5 Millionen Euro.

Den größten Beitrag zum Ertragswachstum des Konzerns lieferten erneut das Polysilicium- und das Halbleitergeschäft. Wacker Polysilicon hat im Berichtszeitraum sein EBITDA gegenüber dem Vorjahr um 81,3 Millionen Euro gesteigert und damit nahezu verdreifacht. Die Siltronic AG trug im dritten Quartal 2008 ein Drittel zum EBITDA des Konzerns bei, blieb jedoch mit 108,1 Millionen Euro knapp unter dem Ertragsniveau des Vorjahres. In den Chemiebereichen wirkten sich vor allem die Kostensteigerungen für Rohstoffe und Energie spürbar in der Ergebnisentwicklung aus. Deshalb konnten sie beim EBITDA an die jeweiligen Werte des Vorjahres nicht ganz anschließen.

Für das Gesamtjahr 2008 erwartet der Münchner Chemiekonzern unverändert einen höheren Umsatz und Ertrag. Der Konzernumsatz soll den Vorjahreswert um deutlich mehr als zehn Prozent übertreffen. Das EBITDA soll gegenüber dem Vorjahr ebenfalls weiter zunehmen.

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