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150 Millionen Dollar Investition

Wacker errichtet Anlage für pyrogene Kieselsäuren in den USA

| Redakteur: Tobias Hüser

Wacker Chemie wird an seinem Standort Charleston im US-amerikanischen Bundesstaat Tennessee eine neue Produktionsanlage für pyrogene Kieselsäuren der Marke HDK errichten. Das Investitionsvolumen für die neue Anlage mit einer Jahreskapazität von 13.000 t liegt voraussichtlich bei etwa 150 Millionen US-Dollar.

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Destillationskolonnen am Standort Charleston im US-Bundesstaat Tennessee. Wacker stellt dort hochreines Polysilicium für die Solarindustrie her. In der neuen Anlage für pyrogene Kieselsäuren kann das Unterneehmen das bei der Herstellung von Polysilicium anfallende Nebenprodukt Tetrachlorsilan wertschöpfend zu HDK weiterverarbeiten.
Destillationskolonnen am Standort Charleston im US-Bundesstaat Tennessee. Wacker stellt dort hochreines Polysilicium für die Solarindustrie her. In der neuen Anlage für pyrogene Kieselsäuren kann das Unterneehmen das bei der Herstellung von Polysilicium anfallende Nebenprodukt Tetrachlorsilan wertschöpfend zu HDK weiterverarbeiten.
(Bild: Wacker)

München, Charleston/USA – Mit den Bauarbeiten wird im 2. Quartal des kommenden Jahres begonnen. Im Laufe des 1. Halbjahres 2019 soll die Anlage fertiggestellt sein. Die neue Anlage ist der nächste logische Schritt, um Charleston zu einem voll integrierten Siliciumstandort im zweitgrößten Chemiemarkt der Welt auszubauen“, unterstrich Wacker-Vorstandschef Rudolf Staudigl die strategische Bedeutung der Investition.

Die neue Anlage ist eine wichtige Ergänzung in der Wertschöpfungskette am Standort Charleston. Bei der Herstellung von Polysilicium fällt als wichtigstes Nebenprodukt Tetrachlorsilan an. Dieser Stoff muss entweder umgewandelt und wieder in den Produktionskreislauf eingespeist werden oder kann wertschöpfend zu HDK weiterverarbeitet werden. Ein Verbund aus Polysilicium- und HDK-Produktion, wie ihn Wacker bereits an seinen deutschen Standorten Burghausen und Nünchritz betreibt, ermöglicht maximale Flexibilität bei der Aufarbeitung von Tetrachlorsilan, vermeidet die Entsorgung von Nebenanfällen und steigert so die Wirtschaftlichkeit des gesamten Produktionsverbundes.

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Wacker produziert pyrogene Kieselsäuren unter der Markenbezeichnung HDK in Deutschland an den Standorten Burghausen und Nünchritz sowie in China am Standort Zhangjiagang. Der Münchner Chemiekonzern ist in diesem Bereich der drittgrößte Hersteller weltweit. Das hochreine, amorphe Siliciumdioxid in Pulverform wird als Füllstoff in Siliconelastomeren, als Additiv zur Steuerung der Fließfähigkeit in Lacken, Klebstoffen, UP-Harzen und Plastisolen oder als Rieselhilfe eingesetzt, etwa in der Kosmetik-, Pharma- oder Lebensmittelindustrie.

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