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Open Print Lab Wacker eröffnet neues 3D-Drucklabor für Siliconkautschuke in den USA

| Redakteur: MA Alexander Stark

Wacker hat sein erstes Aceo Open Print Lab in den USA in Betrieb genommen. Das Drucklabor befindet sich im unternehmenseigenen Forschungs- und Entwicklungszentrum für Silicone in Ann Arbor im US-Bundesstaat Michigan. Mit den dort zur Verfügung stehenden 3D-Druckern können Siliconkautschuke in unterschiedlichen Härtegraden und Farben verarbeitet werden.

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Dank der Aceo-Technologie lassen sich mit Siliconelastomeren innovative Produktdesigns und komplexe Geometrien für das Rapid Prototyping realisieren.
Dank der Aceo-Technologie lassen sich mit Siliconelastomeren innovative Produktdesigns und komplexe Geometrien für das Rapid Prototyping realisieren.
(Bild: Wacker)

Ann Arbor/USA — Eine ähnliche Einrichtung betreibt der Chemiekonzern bereits in seiner Zentrale im oberbayerischen Burghausen. Hier können Kunden praxisnah testen, wie sie die Drucktechnologie für ihre Zwecke am besten einsetzen können. Mit der Eröffnung eines Drucklabors in den USA reagiert das Unternehmen auf die stark wachsende Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen im Bereich der additiven Fertigung auf dem nordamerikanischen Kontinent. Die Einrichtung bietet nicht nur Druckdienstleistungen, sondern auch praxisorientierte Schulungen zum Thema 3D-Druck mit Siliconkautschuk.

Bereits 2016 eröffnete das Unternehmen den weltweit ersten Webshop für den 3D-Druck mit Silicon. Seither können Kunden aus aller Welt die Technologie und Dienstleistungen von Aceo online nutzen. Um verstehen zu können, welche Möglichkeiten eine innovative Technologie wie der 3D-Druck bietet, sei es wichtig, auch vor Ort präsent zu sein. Das Forschungszentrum für Silicone in Ann Arbor dient der Entwicklung von anspruchsvollen, zukunftsweisenden Lösungen.

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Das neue Open Print Lab wird von Sarah Burke geleitet, die sich im F&E-Zentrum für Silicone bisher der Entwicklung innovativer Bau- und Consumer Care- Anwendungen widmete. Mit den beiden zur Verfügung stehenden Druckern lassen sich Siliconkautschuke in unterschiedlichen Shore A-Härten und Farben verarbeiten. Die Aceo-Technologie ermöglicht die Realisierung neuer Produktdesigns und komplexer Geometrien, wie sie beispielsweise fürs Rapid-Prototyping benötigt werden. Das Verfahren eignet sich aber auch für die Serienfertigung und kostengünstige Herstellung von Ersatzteilen.

Das Team in Ann Arbor wird außerdem auch Schulungen für Gruppen bis maximal vier Teilnehmer anbieten. Die Schulung umfasst sowohl die Theorie als auch die Praxis des 3D-Drucks mit Silicon, angefangen von den Grundlagen der additiven Fertigung bis zur Realisierung komplexer Designs. Kunden und solche, die es werden wollen, können sich unter www.aceo3d.com/open-print-lab für eine Schulung in Ann Arbor anmelden.

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