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Biotechnologie

Vom Weizenstroh zum Biokraftststoff – Verfahren von Clariant wird prämiert

| Redakteur: Anke Geipel-Kern

(v.l.n.r.): Markus Rarbach, Leiter Start-up Business Project Biofuels & Derivatives (Clariant), und Andre Koltermann, Leiter Group Biotechnology (Clariant), nahmen von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks den Deutschen Innovationspreis für Klima und Umwelt in der Kategorie Prozessinnovation entgegen.
(v.l.n.r.): Markus Rarbach, Leiter Start-up Business Project Biofuels & Derivatives (Clariant), und Andre Koltermann, Leiter Group Biotechnology (Clariant), nahmen von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks den Deutschen Innovationspreis für Klima und Umwelt in der Kategorie Prozessinnovation entgegen. (Bild: Clariant)

Das Sunliquid-Verfahren von Clariant hat den Deutschen Innovationspreises für Klima und Umwelt (IKU) 2015 in der Kategorie Prozessinnovation erhalten. Mit dem prämierten Verfahren kann man aus Strohabfällen Biokraftstoffe herstellen.

Muttenz – Clariant darf sich über eine Auszeichnung für ihr Sunliquid-Verfahren freuen. Im Rahmen des Deutschen Innovationspreises für Klima und Umwelt (IKU) 2015 hat das biotechnologische Verfahren den ersten Platz in der Kategorie Prozessinnovationen erhalten und setzte sich so gegen 14 Mitbewerber durch.

Mit dem Verfahren können Biokraftstoffe und biobasierte Chemikalien auf Basis von Agrarreststoffen, wie beispielsweise Weizenstroh, nachhaltig und ökonomisch hergestellt werden, ohne in Konkurrenz zur Nahrungs- oder Futtermittelproduktion zu stehen.

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) und der Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. (BDI) zeichneten bereits zum fünften Mal mit dem IKU innovative Projekte zu klima- und umweltfreundlichen Verfahren, Produkten und Dienstleistungen aus. Die Juroren stützten sich bei ihrer Auswahl auf die fundierte fachliche Analyse aller Bewerbungen durch das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI). Die feierliche Preisverleihung mit Bundesumweltministerin Barbara Hendricks und Holger Lösch, Mitglied der BDI-Hauptgeschäftsführung, fand im BMUB in Berlin statt. Der Preis ist mit 25 000 Euro dotiert.

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