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Analytik „Made in Germany“ in Korea

Vom Labor in den Prozess: Das Yin und Yang der Analyse

| Autor / Redakteur: Dominik Stephan* / Dominik Stephan

Rot und Blau

Analytik Jena ist nicht nur im Labor zuhause: Auch in der Prozessentwicklung oder der Qualitätskontrolle im Technikum kommen die Geräte im charakteristischen Rot zum Einsatz. Eine Nummer größer liefert die Mutterfirma Endress+Hauser die passende Prozessanalytik für die verfahrenstechnische Anlage. Mit der Übernahme von Analytik Jena haben sich die Schweizer „People for Process Automation“ als ganzheitlicher Lösungsanbieter in Sachen Analyse aufgestellt. In Zukunft will man von der Grundlagenforschung im Labor über die Verfahrensentwicklung im Technikum bis zur Produktionsanlage Kunden die passende Analyse anbieten können. Das biete in Branchen wie Life Sciences große Vorteile, da hier bereits im Zulassungsverfahren Vorgaben für die Instrumentierung in der Wirkstoffherstellung gemacht werden. Einen ersten Schritt in Richtung Komplettanbieter hatten die Schweizer 2012 mit der Übernahme von Spectra Sensors, einem Anbieter von Absorptionsspektroskopie gemacht. 2013 kamen die Raman-Spektroskopie-Spezialisten Kaiser Optical Systems dazu.

Staffelstab-Übergabe bei Analytik Jena

Krauss übernimmt von Berka

Staffelstab-Übergabe bei Analytik Jena

16.09.16 - Die Weichen für die Zukunft werden bei Analytik Jena gestellt. Am 1. Oktober 2016 übergibt der Firmengründer und Vorstandsvorsitzende Klaus Berka die Unternehmensführung an seinen Vorstandskollegen Ulrich Krauss. Berka wechselt am 1. April 2017 in den Analytik-Jena-Aufsichtsrat. lesen

Bedeutet das das Ende für den in den Neunzigern von ehemaligen Zeiss-Mitarbeitern in Jena gegründeten Laborausrüster? Keineswegs, beteuert E+H. Weder soll der Name Analytik Jena, noch das charakteristische Rot der Geräte verschwinden. Zunächst soll Know-how in Sachen Lasertechnologie und Optik geteilt und Synergie-Effekte bei Beschaffung und Fertigungstechnologie erreicht werden. Für künftige Produkte sind dann gemeinsame technologische Plattformen denkbar, erklärt das Unternehmen. Dennoch seien Labor- und Prozessanalyse derart unterschiedlich, dass eine zweigleisige Strategie mit eigenem Vertrieb die bessere Lösung für Unternehmen und Kunden wäre. Beste Aussichten für die Analytik also, nicht nur in Jena sondern auch in Seoul.

Große Ideen fangen klein an – Ob Geistesblitz im Labor oder Megaplant im Weltmaßstab, Labor- und Prozessanalyse sorgen für den nötigen Durchblick. Werkbank der Welt und Zukunftswerkstatt von morgen? Auch das Yin und Yang in der Flagge des Landes steht in konfuzianischer Tradition im Zeichen des Dualismus scheinbarer Gegensätze. Analyse für Labor und Prozess aus einer Hand? Warum nicht! n

Ergänzendes zum Thema
 
Unser Tipp:  Prozessanalyse in Blau

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