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Neues Forschungszentrum

Victrex startet Polymer Innovation Center für Paek-Polymere

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

Victrex hat das Polymer Innovation Center zur Herstellung neuer Polyaryletherketon (Paek)-Polymere im Pilotmaßstab in Betrieb genommen. Das Unternehmen hat in den Bau der Anlage am Hauptsitz in Lancashire rund elf Millionen Euro gesteckt. Victrex will dort die nächste Generation thermoplastischer Lösungen entwickeln.

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Das neue Polymer Innovation Center von Victrex ist ein weiterer Meilenstein im Forschungs- und Entwicklungsprogramm des Unternehmens.
Das neue Polymer Innovation Center von Victrex ist ein weiterer Meilenstein im Forschungs- und Entwicklungsprogramm des Unternehmens.
(Bild: Victrex)

Lancashire/Großbritannien – Das Polymer Innovation Center soll die Innovationskraft von Victrex weiter ausbauen und deren Kunden bei der Entwicklung technologischer Fortschritte mithilfe von Paek-basierenden Lösungen unterstützen. Im neuen Forschungszentrum, das am Hauptsitz des Unternehmens in Großbritannien angesiedelt ist, sollen per Rapid Prototyping neue Teile und Komponenten mit Paek-Materialien hergestellt werden.

Die Herstellung von Polyaryletherketone im technischen Maßstab soll dazu beitragen, hochleistungsfähige Polymertypen zu erforschen und zu testen, um weitere Fortschritte z.B. bei Verbundwerkstoffen und bei der additiven Fertigung zu erzielen. Victrex führt derzeit ein von der britischen Innovationsagentur „Innovate UK“ unterstütztes Konsortium mit Fokus auf den 3D-Druck an. Auch die verbesserte Verarbeitung von bestehenden Polymeren über 3D-Druck sollin dem neuen Zentrum unterstützt werden.

„Die neue Anlage ist ein weiterer wichtiger Schritt für uns – insbesondere vor dem Hintergrund, dass wir zwischen zehn und 20 Prozent unseres Gesamtumsatzes mittelfristig aufgrund neuer, differenzierter Paek-Polymertypen. Zudem wird das Zentrum unsere Kapazitäten für Forschung und Entwicklung weiter vergrößern“, sagt Jakob Sigurdsson, CEO von Victrex. Das Zentrum am Hauptsitz des Unternehmens soll in den nächsten zehn Jahren rund 60 neue Arbeitsplätze in der Region schaffen. Es ermöglicht die Fertigung von Polyaryletherketonen im Maßstab zwischen 30 kg und 70 kg.

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