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Verteilventil Verteilventil mit modularem Körperkonzept

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

Neben hohen Druck- und Temperaturanforderungen sind zunehmend modular aufgebaute und erweiterbare Ventillösungen beliebt. Durch die individuelle Anpassung kann mit dem modularen Verteilventil Gemü 553 ein hohes Maß an Flexibilität für unterschiedliche Anwendungen geschaffen werden.

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Die Ventilkörper sind in Druckstufe PN 25 ausgeführt und werden über eine Schraubverbindung schnell und umkompliziert miteinander verbunden.
Die Ventilkörper sind in Druckstufe PN 25 ausgeführt und werden über eine Schraubverbindung schnell und umkompliziert miteinander verbunden.
(Bild: Gemü)

Die Verteilventile der Baureihe Gemü 553 bestehen aus hochwertigen Edelstahl-Feingusskörpern, die über ein bewährtes Dichtsystem sehr einfach aneinander reihbar sind. Als Antriebseinheit stehen pneumatisch gesteuerte Antriebe aus Edelstahl oder Kunststoff aus dem Gemü Baukastensystem zur Verfügung. Diese können je nach Bedarf mit einem vielfältigen Zubehörprogramm, wie Stellungsrückmelder, Ventilanschaltungen und Vorsteuerventilen kombiniert werden. Durch die Kombinationsmöglichkeiten sowie die technischen Eigenschaften kann das Ventil für eine Vielzahl von Prozessen eingesetzt werden.

Es findet es überall dort Anwendung, wo unterschiedlichste Medien verteilt, gemischt oder gesammelt werden. Vor allem für die Verteilung von Kühl- und Schmierflüssigkeiten bei Werkzeugmaschinen ist das Ventil gut geeignet. In der Mischfunktion können Medien mit unterschiedlichen Eigenschaften miteinander vermischt werden, wie beispielsweise Heiß- und Kaltwasser. Bei der Sammelanwendung wird ein gleiches Medium im Rücklauf auf einen gemeinsamen Auslass gesteuert. Bei der Verteilfunktion wird ein Medium auf verschiedene Verbraucher gesteuert. Mithilfe eines Universalmoduls besteht die Möglichkeit Temperatur- und Druckmessung direkt in den Prozess zu integrieren.

Des Weiteren kann eine Medientrennung des Strangs vorgenommen werden. Hierdurch ist es möglich, zwei Medien bzw. Medienarten (z. B. flüssig und gasförimig) unabhängig voneinander über die gleiche Ventilkonfiguration zu steuern. Durch die Möglichkeit die einzelnen Anschlüsse in 90°-Schritten zu arretieren, kann die Ventilanordnung optimal auf die unterschiedlichsten Prozess- und Montagebedingungen angepasst werden. Als Anschlüsse stehen Innengewinde in G1/2 und G3/4 zur Verfügung. Durch seperate Anschluss- und Blindflansche kann das Modul an einer gewünschten Stelle abgeschlossen werden.

ACHEMA: Halle 8, Stand F4

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