Prozessleitsystem

Versions-Upgrade eines bewährten Leitsystems – für jeden etwas (mehr)

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Die Version 8.1 bietet eine erweiterte Bausteinbibliothek, die für noch mehr Automatisierungsaufgaben Standardlösungen bereithält. Dies erleichtert ebenfalls das Engineering, da in vielen Fällen ein aufwändiges Programmieren von individuellen Bausteinen entfällt. Die in der Bibliothek vorhandenen müssen lediglich parametriert werden und haben den Vorteil, dass sie im Rahmen von Siemens-Service- und Supportmaßnahmen stets weiterentwickelt werden und auch nach Updates voll funktionsfähig bleiben.

Bildergalerie

Besonders hervorzuheben ist der MPC-10x10-Baustein, der den bisherigen Baustein MPC 4x4 ergänzt. Der modellbasierte prädiktive Regler beherrscht nun bis zu zehn Stell- und Regelgrößen. Mit ihm lassen sich anspruchsvolle Mehrgrößen-Regelungsaufgaben einfach umsetzen.

Eine Reihe weiterer Detailverbesserungen, wie die Möglichkeit, zentrale Farbschemata für Bedienbilder zu hinterlegen oder nun die Anzeigegröße einzelner Bausteinbilder skalieren zu können, sorgen für weniger Aufwand beim anwendungsspezifischen Projektieren und für mehr Konzentration auf wesentliche Aufgaben.

Komfortablere Bedienung

Im laufenden Anlagenbetrieb nutzt die Bedienmannschaft das Leitsystem täglich mehrere Stunden. Daher stand die weitere Erhöhung der Bedienerfreundlichkeit des Systems im Vordergrund der Entwicklungsaktivitäten. Das Konzept der Advanced Process Graphics trägt dazu wesentlich bei. Das bislang als Optionsmodul verfügbare Visualisierungsmodul ist nun in der Standardausführung des Systems enthalten. Es orientiert sich in den Ansätzen an der EEMUA Publication 201 und der VDI/VDE-Richtlinie 3699 „Prozessführung mit Bildschirmen“ und ist darauf ausgerichtet, Anzeigekonzepte aufgaben- und situationsspezifisch umzusetzen.

Durch den konsistenten Einsatz dezenter Farben, einfacher Formen und eindeutiger Bildsprache sowie durch aufbereitete Anlagendaten in Form von Hybridanzeigen, Trendkurven und so genannter Spinnendiagramme wird die Arbeit erheblich vereinfacht. Anstatt dass der Anlagenfahrer z.B. einzelne Werte im Kopf in ein Verhältnis setzen muss, was Aufmerksamkeit erfordert und zu Fehlern führen kann, präsentiert ihm das System wichtige Trends und visualisiert zuverlässig Gesamtzusammenhänge in Produktionsprozessen.

Wie die drastische Verkürzung der Bildanwahlzeiten für mehr Bedienkomfort und erhöhte Aufmerksamkeit sorgt, erfahren sie auf der nächsten Seite.

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