Newsticker Januar: Aktuelles aus der Prozessindustrie

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25.01.2022

New Brunswick (dpa) *15:06 Uhr – Johnson & Johnson mit Umsatz- und Gewinnsprung

Der US-Pharma- und Konsumgüterkonzern Johnson & Johnson (J&J) hat im vergangenen Jahr Umsatz und Gewinn kräftig gesteigert. Dazu trugen vor allem das Geschäft mit verschreibungspflichtigen Arzneien sowie mit dem Corona-Impfstoff bei, wie J&J am Dienstag in New Brunswick mitteilte. Im neuen Jahr will das Unternehmen zwar die Erlöse weiter steigern und noch mehr verdienen. Das Wachstumstempo dürfte allerdings nachlassen, wohl auch weil mit weniger Einnahmen mit dem Vakzin des Konzerns zu rechnen ist.

Für 2022 erhofft sich die Unternehmensspitze nunmehr drei bis maximal dreieinhalb Milliarden Dollar Erlös durch den Impfstoff. Zum Vergleich: Allein im Schlussquartal brachte das Vakzin noch einen Umsatz von mehr als 1,6 Milliarden Dollar.

Insgesamt stellt das Management um Konzernchef Joaquin Duato für das neue Geschäftsjahr inklusive der Einnahmen aus dem Corona-Impfstoff einen Umsatzanstieg auf 98,9 bis 100,4 Milliarden Dollar (87,7 bis 89 Mrd Euro) in Aussicht. Dies wäre ein Plus von 5,5 bis 7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

2021 war der Konzernumsatz noch um knapp 14 Prozent auf rund 93,8 Milliarden Dollar gestiegen. Unter dem Strich kletterte der Gewinn um fast 42 Prozent auf knapp 20,9 Milliarden Dollar.

Mainz/New York (dpa) *11:23 Uhr – Biontech und Pfizer starten klinische Studie zu Omikron-Impfstoff

Biontech und Pfizer haben ihre erste klinische Studie zur Untersuchung eines speziell auf die Omikron-Variante zugeschnittenen Corona-Impfstoffs begonnen. Dabei sollen die Sicherheit, Verträglichkeit und Wirksamkeit des Impfstoffkandidaten geprüft werden, wie die beiden Unternehmen am Dienstag mitteilten. Die Studie soll bis zu 1420 Testpersonen umfassen, die in drei Gruppen unterteilt werden.

Die erste Gruppe umfasst gut 600 Teilnehmer, die zwischen 90 und 180 Tagen vor Beginn der Studie bereit zwei Impfdosen des bisherigen Vakzins erhalten haben und nun eine oder zwei Dosen des Omikron-Impfstoffs erhalten sollen. Die zweite, fast ebenso große Gruppe besteht aus geboosterten Menschen, die eine weitere Dosis des herkömmlichen Impfstoffs oder eine Dosis des Omikron-Vakzins erhalten. Die dritte Gruppe mit gut 200 Probanden setzt sich aus ungeimpften und bislang nicht an Covid-19 erkrankten Menschen zusammen, die dann drei Dosen des Omikron-Vakzins bekommen.

Pfizer äußerte die Erwartung, bis Ende März oder Anfang April etwa 50 Millionen bis 100 Millionen Dosen des neuen Impfstoffs vorproduziert zu haben.

Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) hat bislang noch nicht erklärt, ob sie einen an Omikron angepassten Impfstoff mit einer anderen Zusammensetzung als bei dem derzeit verwendeten Vakzin für notwendig hält.

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