Mobile Trinkwasseraufbereitung M6 für weltweite Einsätze

13.11.2013

Vor rund 80 geladenen Gästen, vor allem Militärs und Mitarbeiter ziviler Hilfsorganisationen aus mehreren Ländern der Welt, präsentierte Berkefeld, Teil der Veolia Wassertechniksparte, eine neue, mobile Anlage zur Wasseraufbereitung.

Vor rund 80 geladenen Gästen, vor allem Militärs und Mitarbeiter ziviler Hilfsorganisationen aus mehreren Ländern der Welt, präsentierte Berkefeld, eine neue, mobile Anlage zur Wasseraufbereitung. Das System „Berkefeld M6“ produziert mit einer Kombination verschiedener Verfahrensschritte – unter anderem keramische Ultrafiltration und Umkehrosmose – je nach Salzgehalt bis zu sechs Kubikmeter sauberes Trinkwasser pro Stunde. Zur Demonstration der leichten Transportierbarkeit und Handhabung wurde die Anlage auf dem Bundeswehr-Fliegerhorst in Celle als Außenlast an einen Hubschrauber gehängt eingeflogen, abgesetzt sowie von Helfern innerhalb weniger Minuten angeschlossen und in Betrieb genommen.

Der wesentliche Vorteil der jetzt präsentierten, neuen Trinkwasseraufbereitungsanlage „M6“ besteht in ihrer hohen Leistungsfähigkeit bei einer sehr kompakten und robusten Bauweise sowie der sehr flexiblen Aufbereitungstechnik. Das System wurde speziell den Anforde­rungen des Militärs entsprechend konzipiert. Die Anlage wiegt 2,2 t und die Maße betragen 2,1m x 1,5m x 1,95m. Sie kann – wie auf der Veranstaltung demonstriert – als Außenlast an einen Hubschrauber gehängt, im Frachtraum eines Flugzeugs oder auf LKW bzw. Anhänger transportiert werden. Die M6 lässt sich zusammen mit einem Generator und sämtlichem Zubehör in einen ISO-Container installieren. Auch haben die Entwickler besonderes Augenmerk auf eine einfache Handhabung bei der Inbetriebnahme und im laufenden Einsatz gelegt: Die Anlage verfügt über eine intuitiv bedienbare, intelligente Bedienoberfläche (HMI – Human Machine Interface) und kann automatisch betrieben werden. Mit der hoch-effektiven und flexiblen, lageangepassten Verfahrenstechnik und hochwertigen Edelstahlverrohrung, die auch strenge Hygieneanforderungen erfüllt, wird fast jedes zur Verfügung stehende Rohwasser aufbereitet. Die Anlage umfasst die Verfahrensschritte Vorbehandlung, Inline-Flockung, Vorfiltration, Ultrafiltration mittels einer keramischen CeraMem-Membran, Umkehrosmose, UV und Desinfektion. Je nach Rohwasserqualität können die jeweils erforderlichen Verfahrensschritte optimal angesteuert und miteinander kombiniert werden. Selbst aus Meerwasser mit einem Salzgehalt von 46.000 ppm kann mit der Umkehrosmose rund 1,7 m3 Trinkwasser pro Stunde produziert werden. Die Berkefeld M6 entspricht den geltenden militärischen Standards und ist auch in extremen Klimazonen (A1, B2 und C2 gemäß STANAG 4370/AECTP-230) einsetzbar.

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