Wasserqualität in Nah- und Fernwärmenetzen: Effizienz von Bioenergie und BHKWs

07.11.2013

Viele Biogasanlagen speisen Energie in lokale Wärmenetze ein. Infolge schlechter Wasserqualität kommt es oft zu Störungen und Schäden durch Korrosion und Ablagerungen. Daher sollte eine geeignete Wasseraufbereitung bereits bei der Planung berücksichtigt werden.

Viele Biogasanlagen speisen Energie in lokale Wärmenetze ein. Infolge schlechter Wasserqualität kommt es oft zu Störungen und Schäden durch Korrosion und Ablagerungen. Daher sollte eine geeignete Wasseraufbereitung bereits bei der Planung berücksichtigt werden. Aber auch die Nachrüstung und Sanierung mit normgerechter Wassertechnik verbessert den Wirkungsgrad und die Betriebssicherheit. In der Praxis bewährt hat sich das BerkeSelect maxi-System zur Konditionierung des Kreislaufwassers.

 

Die Anforderungen an die Wasserqualität in Nah- und Fernwärmenetzen sind in der VDI 2035 und dem AGFW Arbeitsblatt FW 510 dargestellt. Wichtig sind die Parameter pH-Wert, Härte, Leitfähigkeit sowie Sauerstoffgehalt. Von diesen Faktoren hängt es ab, ob es in einem System zu Ablagerungen, Ausfällungen oder Korrosion kommt. Auch die BHKW-Hersteller sowie weitere Komponenten-Lieferanten haben Anforderungen an die Wasserqualität festgelegt, an deren Einhaltung in der Regel die Aufrechterhaltung der Gewährleistung gekoppelt ist. So führt eine hohe Härte zu Ablagerungen an Wärmetauschern wodurch sich die Wärmeübertragung verschlechtert. pH-Werte außerhalb des empfohlenen Bereichs oder ein erhöhter Sauerstoffgehalt begünstigen Korrosion etwa an Pumpen, Armaturen oder Wärmetauschern. Da sich die Wasserqualität im Laufe des Produktlebenszyklus durch Nachspeisung, Fremdwassereinbrüche, Gaseintrag oder Korrosionsvorgänge oder auch den Einsatz von chemischen Zusatzmitteln ständig verändert, sollte eine im Bypass angeordnete Kreislaufwasseraufbereitungsanlage installiert werden.

 

Wasseraufbereitung mit dem BerkeSelect maxi

 

Das BerkeSelect maxi System kann je nach Anforderung betrieben werden als Enthärtung mit Filtration, Entsalzung mit Filtration oder reine Filtration. Es wird ohne größeren Installationsaufwand in den Teilstrom des Wärmenetzkreislaufs eingebunden. Die Anforderungen der geltenden technischen Regeln sowie die Herstellerspezifikationen werden so voll erfüllt. Eine ergänzende Maßnahme zur Sicherstellung eines störungsfreien Anlagenbetriebs bietet die lückenlose Dokumentation von Nachspeisemengen, Wasserqualitäten, etc. durch das Anlagenbuch.

 

Zur Überprüfung der Kreislaufwasserqualität empfiehlt sich eine professionell durchgeführte Wasseranalyse sowie eine fachlich fundierte Empfehlung zur Sicherstellung der optimalen Wasserqualität.

 

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