Radar-Füllstandmessung

Vega präsentiert noch leistungsfähigere Radarfüllstandmessgeräte

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Auf dem Vormarsch

Nicht zuletzt hat Vega lange an neuen Sensorausführungen getüftelt. Hochtemperaturvarianten, spezielle Werkstoffe und höhere chemischen Beständigkeiten tragen dazu bei, das Anwendungsspektrum der Radartechnik deutlich zu erweitern. Drei kurze Beispiele:

• Vegapuls 62 mit Antenneneinkopplung aus PEEK (Polyetheretherketon) eignet sich für Temperaturen bis 250 °C und Drücke bis 100 bar. Durch die hohe Diffusionsfestigkeit des Werkstoffs ist das Gerät z.B. für Dampfanwendungen eine vergleichsweise kostengünstige Lösung.

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• Mit einer Antenneneinkopplung aus Keramik, hält das Gerät sogar Temperaturen von -200 °C bis +450 °C und Drücken von bis zu 160 bar stand. Das Material ist so diffusionsfest, dass es auch bei aggressiven Stoffen wie Chlor oder Phosgen oder Dampf bei sehr hohen Temperaturen und Drücken eingesetzt werden kann.

• Veagpuls 63 mit gekapseltem Antennensystem aus PTFE (Polytetrafluorethylen) meistert Temperaturen von -200 °C bis +200 °C und Drücke zwischen Hochvakuum und 16 bar. Der Werkstoff besitzt eine hohe chemische Beständigkeit und ist deutlich kostengünstiger als Sondermaterialien oder emaillierte Geräte – eine interessante Alternative insbesondere bei Chlor.

Vorsprung vergrößert

Mit dem modularen Gerätekonzept plicsplus und der nächsten Generation von Radarsensoren sei Vega wieder einmal ein echter Coup gelungen, ist Jürgen Skowaisa, Produktmanager für Radar und Ultraschall, überzeugt (siehe Interview). Das Leitmotiv „Einfachheit“ hat das Schiltacher Unternehmen bei der Inbetriebnahme genauso realisiert wie bei der Bedienung. Durch moderne Elektronikbausteine und spezielle Software konnte die Leistungsfähigkeit der intelligenten Geräte in puncto Genauigkeit, Empfindlichkeit und Messsicherheit nochmals verbessert werden. Eine niedrigere Spannungsversorgung, weitere Gehäuseausführungen, Temperaturbereiche bis 450 °C und höhere chemischen Beständigkeiten machen einen immer universelleren Einsatz der Vegapuls 60-Geräte möglich. Und mit der neuen Hardwarebasis des bewährten Geräteskonzeptes habe man die Weichen in Richtung Zukunft gestellt, so Skowaisa – der Krise zum Trotz!

Die Autorin arbeitet als freie Fachjournalistin.

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