Radar-Füllstandmessung

Vega präsentiert noch leistungsfähigere Radarfüllstandmessgeräte

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Höhere Empfindlichkeit

Ein weiteres Plus der nächsten Gerätegeneration ist ihre höhere Empfindlichkeit (Faktor 5). Dank ihr erzielen die Radarsensoren bei kritischen Anwendungen, wie sehr schlecht reflektierenden Medien und bei Schaumbildung auf der Oberfläche, deutlich bessere Ergebnisse. Die Leistungsfähigkeit der Geräte steigt auch deshalb, weil Vega zwischen Mikrowellenmodul und Antennensystem bewusst auf Kabel verzichtet, die eine zusätzliche Dämpfung und Störreflexionen verursachen können.

Ein echtes Highlight ist die Bewegungserkennung der Echosignale bei den Vegapuls 60. Das Softwarefeature ist das Ergebnis von Ideen und Anregungen, die Service und Entwicklung über Jahre in der Praxis gesammelt haben. Ein ausgeklügelter Algorithmus versetzt die Geräte in die Lage, noch besser zwischen Nutz- und Störsignalen zu unterscheiden, die z.B. durch Verschmutzungen oder Anhaftungen entstehen.

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Den Anwender im Sinn

Trotz oder vielleicht gerade wegen der geballten Technik im Gerät, bleibt Vega seinem Prinzip der Einfachheit treu und versucht im Gegensatz dazu die Inbetriebnahme für den Anwender so einfach wie möglich zu gestalten. Als eine Maßnahme hat das Unternehmen das Anzeige- und Bedienmodul Plicscom optimiert. Das Modul lässt sich nun noch komfortabler bedienen, die Parameterdarstellung ist wesentlich übersichtlicher und Einstellungen können einfacher geändert werden.

Stichwort „einfach“: Dazu gehören auch die erweiterten Anwendungsparameter. Anhand von 15 Anwendungsbeispielen lassen sich die neuen Radarsensoren schnell an jede Messaufgabe anpassen. Zur Inbetriebnahme des Gerätes muss der Anwender seinen Prozess nur per Auswahlmenu definieren und Mediumtyp, Medium, Anwendung, Form des Behälterbodens und -deckels sowie Behälterhöhe eingeben.

Ohne Spezialwissen zum Gerät oder zum Messprinzip kann man die Inbetriebnahme Zeit und Kosten sparend selbst vornehmen. Eine höhere Messsicherheit gibt es frei Haus noch dazu.

Auch die Themen Diagnose, Service und Wartung kamen bei der Überarbeitung nicht zu kurz. Alle Asset-Management-Informationen der plicsplus-Radarsensoren zur vorbeugenden Wartung erfüllen die Anforderungen der Namur NE 107, die vier standardisierte Statusmeldungen definiert. Fehlermeldungen in Klartext ermöglichen eine detaillierte und zielgerichtete Diagnose. Natürlich geben sich die Radar-Spezialisten damit nicht zufrieden: Ein spezieller Speicherbereich für Diagnosedaten kann bis zu 100 000 Messwerte, Ereignisse und Echokurven mit Datum und Uhrzeit archivieren. Die eingebaute Echtzeituhr speichert die Daten inklusive Zeitstempel ab. Diese Informationen erleichtern den Service erheblich.

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