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Erdölförderung USA dank Fracking bald größter Erdölförderer der Welt

| Redakteur: Dipl.-Medienwirt (FH) Matthias Back

Einer Studie der International Energy Agency (IEA) zufolge ist die USA bis 2035 in der Lage ihren Energieverbrauch selbst zu decken. Neue Techniken bei der Förderung ermöglichen eine Steigerung der US-Ölproduktion von heute 7,8 Millionen Barrel pro Tag bis 2020 auf 11,6 Millionen Barrel.

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Schiefergasbohrung im Pinedale Anticline
Schiefergasbohrung im Pinedale Anticline
(Bild: Wikipedia)

Paris/Frankreich - Derzeit müssen die USA noch ca 20 Prozent ihres Energiebedarfs aus klassischen Förderländern wie Saudi-Arabien oder Russland importieren. Neue Technologien wie beispielsweise das so genannte Fracking ermöglichen es den USA in naher Zukunft mehr Öl zu produzieren als Iran, Kuwait, die Vereinigte Arabische Emirate und Katar zusammen. IEA-Chefökonom Fatih Biral sieht darin eine „Verschiebung der Grundpfeiler des weltweiten Energie-Systems“. Beim Fracking werden Wasser, Sand und Chemikalien unter hohem Druck in poröse Schiefergesteinsformationen gepresst um das darin gebundene Öl oder Gas freizusetzen.

Die Experten der IEA gehen jedoch davon aus, dass die USA die Führungsrolle unter den Erdölförderern nach 2020 wieder an Saudi-Arabien abgeben wird.

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