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Agrarchemie

US-Justiz genehmigt Monsanto-Übernahme durch Bayer unter Auflagen

| Redakteur: Tobias Hüser

Das US-Justizministerium (Department of Justice – DOJ) hat am Dienstag die geplante Übernahme von Monsanto durch Bayer unter Auflagen genehmigt. Man könne die Integration von Monsanto in den Bayer-Konzern vollziehen, sobald BASF den Erwerb der von Bayer abgegebenen Geschäfte vollzogen hat. Hiermit rechnet das Unternehmen in etwa in zwei Monaten.

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„Wir wollen Landwirten in aller Welt helfen, mehr und bessere Nahrungsmittel nachhaltiger zu produzieren“, sagt Bayer-Chef Werner Baumann.
„Wir wollen Landwirten in aller Welt helfen, mehr und bessere Nahrungsmittel nachhaltiger zu produzieren“, sagt Bayer-Chef Werner Baumann.
(Bild: Bayer)

Leverkusen – Bayer wird nach Erhalt der ausstehenden notwendigen Freigaben der alleinige Eigentümer der Monsanto Company. . „Mit der Freigabe des Department of Justice stehen wir jetzt kurz vor dem Ziel, ein führendes Unternehmen der Agrarwirtschaft zu schaffen“, erklärte der Bayer-Vorstandsvorsitzende Werner Baumann. Bayer erwartet, die noch ausstehenden Genehmigun¬gen, die für den Abschluss der Transaktion erforderlich sind, in Kürze zu erhalten.

Die Monsanto-Aktionäre haben dem rund 66 Milliarden US-Dollar (62 Milliarden Euro) schweren Übernahmegebot durch Bayer bereits im Jahr 2016 zugestimmt. Die Übernahme wäre die größte eines deutschen Konzerns im Ausland. Die Konzernlenker wollen die beiden sich ergänzende Unternehmen zu einem Unternehmen zusammenführen und damit eine gemeinsame Vision für die Zukunft der Landwirtschaft verwirklichen. Expertisen und Ressourcen sollen gebündelt werden.

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Tobias Hüser

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Redaktioneller Mitarbeiter, PROCESS - Chemie | Pharma | Verfahrenstechnik