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Studie: Füllstoffe Unentbehrliches Zusatzmaterial – Füllstoffe weiter im Aufwind

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

Ceresana hat bereits zum vierten Mal den Markt für Füllstoffe untersucht: von natürlichem Calciumcarbonat (GCC) bis hin zu Spezialitäten wie Feldspat, Glimmer und Bariumsulfat. Das Marktforschungsunternehmen erwartet, dass der weltweite Füllstoff-Umsatz bis zum Jahr 2023 auf 31,76 Milliarden US-Dollar wachsen wird. Damit zählen Füllstoffe zu den wirtschaftlich bedeutendsten Rohstoffen.

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Bereits zum vierten Mal hat Ceresana den gesamten Füllstoff-Markt unter die Lupe genommen.
Bereits zum vierten Mal hat Ceresana den gesamten Füllstoff-Markt unter die Lupe genommen.
( © contrastwerkstatt - Fotolia)

Konstanz – Füllstoffe sind mehr als nur billige Füllmaterialien. Bei zahlreichen Produkten verbessern sie die Eigenschaften, etwa Festigkeit, Witterungsbeständigkeit oder elektrische Leitfähigkeit. Viele Kunststoffe wären ohne Füllstoffe nicht zu gebrauchen. Gebraucht werden Füllstoffe vor allem für Papier, Kunststoffe, Farben und Lacke, Elastomere sowie Kleb- und Dichtstoffe.

Bei der Nachfrage der verschiedenen Weltregionen nach den Materialien gibt es deutliche Unterschiede: Während in Westeuropa der Einsatz in der Papierindustrie einen Marktanteil von 33 % erreicht, liegt dieser in Asien bei unter 20 %. Dagegen erreichen Hersteller von Elastomer-Produkten in Asien einen Anteil am Füllstoffmarkt von über 32 % - in Westeuropa liegt dieser bei 21 %. Auf Asien-Pazifik entfielen im Jahr 2015 rund 48 % des weltweiten Füllstoff-Verbrauchs. Aufgrund überdurchschnittlicher Wachstumsraten wird der Verbrauch in dieser Region auf voraussichtlich knapp 39 Millionen Tonnen steigen. Der zweitgrößte Absatzmarkt für Füllstoffe ist Westeuropa.