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Covestro erweitert Kapazitäten Umstellung auf Schaumstoff-Komponenten

| Redakteur: Alexander Stark

Der Werkstoffhersteller Covestro erweitert seine Kapazitäten am Standort in Brunsbüttel und stellt die bestehende Anlage auf die Herstellung der Schaumstoff-Komponente MDI um.

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Covestros nördlichster Standort ist Brunsbüttel. Dort betreibt das Unternehmen auch einen Industriepark.
Covestros nördlichster Standort ist Brunsbüttel. Dort betreibt das Unternehmen auch einen Industriepark.
(Picture: Covestro)

Brunsbüttel/Deutschland – Die Erweiterungsmaßnahmen sehen vor, eine bestehende und bereits stillgelegte Anlage für das Vorprodukt TDI auf die Produktion von MDI umzustellen, teilte das Unternehmen mit. Insgesamt ist am Standort in etwa eine Verdoppelung der Produktionskapazität auf rund 400.000 Tonnen MDI pro Jahr geplant. Der neue Anlagenkomplex soll Ende 2018 die Produktion aufnehmen. Die Investition beläuft sich voraussichtlich auf einen Euro-Betrag im niedrigen dreistelligen Millionen-Bereich. Die behördliche Genehmigung zur Umrüstung liegt Covestro seit März 2014 vor. Gestattet ist demnach eine Kapazitätserweiterung um bis zu 220.000 Jahrestonnen MDI.

MDI (Diphenylmethan-Diisocyanat) wird zur Herstellung von Polyurethan-Hartschaum benötigt, der vor allem für die effiziente Wärmedämmung von Gebäuden und in der gesamten Kühlkette eingesetzt wird. TDI (Toluylen-Diisocyanat) wiederum ist eine zentrale Komponente für weichen Polyurethan-Schaumstoff, der unter anderem in Matratzen, Polstermöbeln und Autositzen Verwendung findet. Die Herstellung dieses Vorproduktes bündelt Covestro auf europäischer Ebene am Standort Dormagen.

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