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Förderanlagen Umlenkstation für Förderanlagen

| Redakteur: Gabriele Ilg

Abrasive Eigenschaften von Schüttgütern im Bereich der Umlenkrollen waren bisher ein Problem – die von Wessjohann zum Patent angemeldete Konstruktion einer Umlenkstation soll nun die Anfälligkeiten für Störungen lösen.

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Anordnung von zwei Umlenkrollen in der neuen Umlenkstation SFA60, die aktuell zum Patent angemeldet ist: Eintritt der Förderstrecke vertikal, Abzug mit unterer Rolle horizontal nach links außen
Anordnung von zwei Umlenkrollen in der neuen Umlenkstation SFA60, die aktuell zum Patent angemeldet ist: Eintritt der Förderstrecke vertikal, Abzug mit unterer Rolle horizontal nach links außen
(Bild: Wessjohann)

Ein übermäßiger Verschleiß wird mit der neuen Umlenkstation SFA60 weitgehend vermieden. Das Fördern grober, sperriger Partikel oder bruchgefährdeter Materialien wird nach Herstelleraussage einfacher und die Standzeiten werden deutlich erhöht. War bisher eine Umlenkrolle für Umlenkung und Weitertransport zuständig, kommt nun eine zweite Umlenkrolle zum Einsatz.

Diese wird im unteren Gehäusebereich der Umlenkstation positioniert. Das Tram zieht in Aufwärtsbewegung vertikal von unten in das Gehäuse ein. Auf diesem Weg zur oberen Umlenkrolle fallen die Schüttgüter von den Mitnehmerscheiben des Förderseils (auch -kette) herab.

Mit Abwärtslauf der Förderstrecke sowie Umlenkung über die untere Rolle und jetzt horizontalem Zug nimmt die Förderanlage die abgefallenen Materialien auf und führt sie seitlich aus dem Gehäuse heraus.

Weitere konstruktive Details des unteren Gehäusebereich sorgen zusätzlich für eine „ideale Auffangsituation“ der angesammelten Materialien. Das ziehende Tram erfasst diese sicher und sorgt für eine weitgehend problemlose Förderung. 

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