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Antrieb für Gurtförderer

Überzeugt durch halb so viel Bauraum – Turbokupplung-Baureihe erweitert

| Redakteur: Sabine Mühlenkamp

Die jetzt in den Größen 800 und 1250 erhältliche Voith Turbobelt-TPXL-Baureihe benötigt bei gleicher Kraftübertragung nur halb so viel Bauraum wie eine herkömmliche Kupplung.
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Die jetzt in den Größen 800 und 1250 erhältliche Voith Turbobelt-TPXL-Baureihe benötigt bei gleicher Kraftübertragung nur halb so viel Bauraum wie eine herkömmliche Kupplung. (Bild: Voith/Hasselblad H6D)

Mit ihrem hydrodynamischen Antriebsprinzip ist die Turbobelt-TPXL-Kupplungsfamilie von Voith seit Jahren ein fester Bestandteil des Bergbaus. Das Kupplungsportfolio wurde erweitert und umfasst Versionen für 500 kW, 800 kW und125 kW. Die neuen Größen Turbobelt 800 TPXL und Turbobelt 1250 TPXL eröffnen mit einem Nenndrehmoment von 1600 Nm bis 7960 Nm ein erweitertes Anwendungsspektrum.

Das Plug-and-Play-Design der Turbobelt TPXL soll eine einfache Integration in bestehende Systeme und Antriebsstränge ermöglichen und die Inbetriebnahmezeiten deutlich verkürzen. Das Kupplungskonzept besteht aus einer integrierten Steuerung, einer integrierten Ölpumpe und einer Ölversorgungseinheit, die alle aufeinander abgestimmt sind. Dies bildet die Grundlage für eine planbare Instandhaltung, die wiederum für niedrigere Gesamtbetriebskosten sorgt. Das hydrodynamische Funktionsprinzip ermögliche eine verschleißfreie Kraftübertragung ohne mechanische Verbindung. Auf diese Weise soll die Lebensdauer des Systems erhöht und die Wartungskosten gesenkt werden.

Intelligente Steuerung von Gurtförderern

Bei Gurtförderern mit besonders komplexen Anforderungen wird die integrierte Steuerung der Turbobelt TPXL mit Turbobelt Drivecontrol, dem digitalen Steuerungssystem von Voith, kombiniert. Das System ermöglicht die nahtlose Verbindung von Antrieben, Gurtförderern und Komponenten über den gesamten Förderprozess. Auf diese Weise könne Turbobelt Drivecontrol selbst große Distanzen von bis zu 20 km sowie vertikale Kurven und Tonnagen von mehr als 12.000 t/h bewältigen, so der Hersteller. Das intelligente System verfügt über einen autonomen Anfahrvorgang- und Nennbetrieb des Förderbandes, auch für regenerative Förderer. Darüber hinaus verlängere es die Lebensdauer des Gurtes, indem es die mechanische Belastung und die dynamische Beanspruchung reduziert.

Datengesteuerte Diagnose

Das System protokolliert alle Betriebsdaten. Auf diese Weise kann die Kupplung ihr Regelverhalten auf Basis bisheriger Erfahrungswerte an die jeweilige Belastungssituation anpassen. Auf Basis des am Gurt benötigten Drehmoments und der grundlegenden Anfahrparameter berechnet die Kupplung automatisch die optimale Füllmenge und befüllt oder entleert den Arbeitskreislauf entsprechend. Die gespeicherten Daten können für die Selbstdiagnose und die Fernwartung verwendet werden. Darüber hinaus überwacht die Steuerung die gesamte Sensorik der Kupplung, um jederzeit einen einwandfreien Betrieb zu gewährleisten.

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