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Steuerung für aufblasbare Manschetten Überwachung von Dichtmanschetten

Quelle: Pressemitteilung

Mit Inflas Pro steht eine neue Möglichkeit zur Steuerung von aufblasbaren Manschetten zur Verfügung. Die mit einem Mikrocontroller ausgestattete Steuerung taktet nicht nur alle Vorgänge beim Öffnen und Schließen der Armatur, sie überwacht auch alle relevanten Parameter und kann so potentielle Störungen bereits pro-aktiv detektieren.

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Die Inflas Pro steuert den gesamten Prozessablauf per Mikrocontroller. Dabei wird jeder einzelne Programmschritt überwacht und eventuelle Störungen werden gemeldet.
Die Inflas Pro steuert den gesamten Prozessablauf per Mikrocontroller. Dabei wird jeder einzelne Programmschritt überwacht und eventuelle Störungen werden gemeldet.
(Bild: Ebro Armaturen)

Das Dichtsystem Inflas wurde für den Einsatz der Armatur bei stark schleißenden oder sehr empfindlichen Medien entwickelt. Die Dichtmanschette wird in geschlossener Klappenstellung pneumatisch an die Klappenscheibe gepresst. Sollten bereits durch Abrieb entstandene Riefen vorhanden sein, werden diese durch das Anpressen der Manschette geschlossen. Die Armatur bleibt dicht. Somit kann Abrasionsverschleiß über einen langen Zeitraum kompensiert werden.

Wird die Armatur geöffnet, entspannt sich die Dichtmanschette und öffnet zunächst einen schmalen Spalt zwischen Klappenscheibe und Manschette. Hierbei wird die Reibung erheblich reduziert und die Klappenscheibe kann mit geringem Drehmoment geöffnet werden. Wird die Armatur geschlossen, prüft die integrierte Steuerung in Sekundenbruchteilen die Plausibilität und steuert den Ablauf eigenständig: Die Klappenscheibe wird in die Position „Zu“ gefahren.

Zu diesem Zeitpunkt schließt die Armatur noch nicht komplett. Ein Ringspalt zwischen Scheibe und Gehäuse sorgt dafür, dass im Schließvorgang abrasive Medien nicht in die Dichtmanschette hinein gerieben, empfindliche Produkte nicht zerdrückt werden. Der Medienstrom kommt zum Stillstand und die Manschette wird sanft an die Klappenscheibe geschmiegt. Die Armatur ist vollständig geschlossen.

Jeder Programmschritt wird überwacht

Die Inflas Pro steuert den gesamten Prozessablauf per Mikrocontroller. Dabei wird jeder einzelne Programmschritt überwacht und eventuelle Störungen werden gemeldet. Dies sorgt für gesteigerte Prozesssicherheit. Alle relevanten Parameter können jederzeit in der Steuerung individuell angepasst werden. Der Einsatz von Hall-Sensoren sorgt für eine enorme Präzision der erfassten Werte, z.B. für die Erkennung der Winkellage der Klappenscheibe.

Rückschlüsse auf den Zustand der Armatur

Inflas empfiehlt sich insbesondere für den Einsatz an Drucksendegefäßen, da sich hier durch Druckstöße auch kleinste Riefen im Dichtelement schnell zu ernstzunehmenden Kanälen ausweiten können. Die von der Steuerung gemeldeten Signale lassen dabei Rückschlüsse auf den aktuellen Zustand der Armatur zu. So werden unter anderem Undichtigkeiten der Manschette und Verschleiß an der Klappenscheibe erkannt. Die sogenannte Look-Ahead-Funktion ermöglicht eine vorbeugende Instandhaltung, indem sie Störungen bereits vor ihrem Auftreten meldet. Auf diese Weise können Wartungen vorab geplant und spontane Anlagenausfälle vermieden werden.

Die Inflas Pro arbeitet autonom im Feld. Anpassungen in der SPS der Gesamtanlage werden in der Nachrüstung in der Regel nicht benötigt. Angesteuert wird sie konventionell über 24V DC.

Die Armaturen entfalten ihre Möglichkeiten idealerweise dort, wo das durchgeleitete Produkt nicht zerrieben werden darf oder wenn das Medium stark schleißend ist. Die Verlängerung der Standzeit führt zu signifikant abnehmendem Wartungsaufwand.

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