Industriegase für Russland Trotz Ukraine Krise: Air Products will Sibur mit Gasen beliefern

Redakteur: Dominik Stephan

Sibur will weg von importierten technischen Gasen – daher planen die Russen jetzt zusammen mit Air Products eine Luftzerlegungsanlage und Gasfabrik im russischen Perm.

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Sibur-Anlage in Russland. Das Unternehmen setzt zur Versorgung mit technischen Gasen auf internationale Partner.
Sibur-Anlage in Russland. Das Unternehmen setzt zur Versorgung mit technischen Gasen auf internationale Partner.
(Bild: Sibur)

Perm/Russland –Trotz Rubel-Verfall und Ukraine-Krise geht Air-Products für ein Projekt mit Sibur nach Russland. m die Petrochemie in Perm nahe des Urals anzuschieben, soll dort eine Luftzerlegungsanlage zur Produktion technischer Gase gebaut werden. Auf entsprechende Pläne verständigten sich der Gasspezialist und der russische Raffinerie- und Petrochemiebetreiber Sibur.

Ein kürzlich unterzeichneter Vertrag sieht vor, dass Air Products in eine lokale Luftzerlegung investiert und Sibur zu vertraglich vereinbarten Festpreisen mit Gas beliefert. Die Russen wollen dafür Anlagenbestandteile und Infrastruktur in Perm stellen und den Bauplatz verleasen.

Nach Fertigstellung 2016 soll die Anlage eine Kapazität von 3000 m3 Stickstoff und etwa 6.500 m3 Druckluft pro Stunde haben. Die Vertragslaufzeit beträgt20 Jahre. Sibur hat bereits einige Erfahrung mit ähnlichen Partnerschaften, so in Voronezh (mit Air Products), Dzerzhinsk (mit linde) und Tomsk (mit Cryogenmash-Gas).

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