Bilanzzahlen 2. Quartal 2016 Trotz schwierigem Kautschukgeschäft hebt Lanxess Ergebnisprognose an

Redakteur: M.A. Manja Wühr

Für Lanxess lief das zweite Quartal sehr gut. Vor allem die Segmente des „neuen“ Lanxess, Advanced Intermediates, Performance Chemicals und High Performance Materials haben gut performed. Die guten Geschäftsaussichten für das zweite Halbjahr geben dem Spezialchemie-Unternehmen ordentlich Wind unter die Flügel.

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Lanxess-Vorstandsvorsitzender Matthias Zachert: „Für das zweite Halbjahr sind wir sehr zuversichtlich. [...] Obwohl das Kautschukgeschäft schwierig bleibt, heben wir unsere Prognose für das Gesamtjahr nochmals an.“
Lanxess-Vorstandsvorsitzender Matthias Zachert: „Für das zweite Halbjahr sind wir sehr zuversichtlich. [...] Obwohl das Kautschukgeschäft schwierig bleibt, heben wir unsere Prognose für das Gesamtjahr nochmals an.“
(Bild: Lanxess/www.Frankreinhold.com)

Köln – Getragen von einem sehr guten zweiten Quartal und guten Geschäftsaussichten für die zweite Jahreshälfte hebt Lanxess die Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2016 an. Das Spezialchemie-Unternehmen erwartet nun ein EBITDA vor Sondereinflüssen zwischen 930 und 970 Millionen Euro. Ursprünglich hatte Lanxess mit einem Ergebnis zwischen 900 und 950 Millionen Euro gerechnet.

In einem starken zweiten Quartal 2016 stieg das EBITDA vor Sondereinflüssen um 8,5 Prozent auf 293 Millionen Euro nach 270 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen verbesserte sich gegenüber dem Vergleichszeitraum von 12,8 Prozent auf 15,1 Prozent. Vor allem die starke Entwicklung der Segmente des „neuen“ Lanxess, Advanced Intermediates, Performance Chemicals und High Performance Materials, haben zum guten Gesamtergebnis geführt.

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Außerdem erwartet das Unternehmen spätestens zum Ende des dritten Quartals den Abschluss der Akquisition des „Clean and Disinfect“-Geschäfts des US-amerikanischen Chemiekonzerns Chemours. Laxess erwartet, dass sich der Zukauf bereits im ersten Geschäftsjahr positiv auf das Ergebnis je Aktie auswirken wird. Der akquirierte Geschäftsbereich soll voraussichtlich einen jährlichen EBITDA-Beitrag von etwa 20 Millionen Euro liefern, der durch Synergie-Effekte bis zum Jahr 2020 schrittweise auf rund 30 Millionen Euro steigen soll.

Auch wenn der Konzernumsatz im zweiten Quartal 2016 um 7,7 Prozent auf 1,94 Milliarden Euro (2015 2,1 Milliarden Euro) sank, konnte ein Konzernergebnis von 75 Millionen Euro erzielen. Im Vorjahresquartal lag das Ergebnis bei 67 Millionen Euro.

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