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Tamper-Evident-Pflicht Trio für mehr Effizienz

| Redakteur: Anke Geipel-Kern

Im Februar 2019 wird es ernst mit der Tamper-Evident-Pflicht in der EU. Herma zeigt drei neue Tamper-Evident-Modulen für die Ausrüstung von Verpackungsanlagen.

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Die Herma Tamper-Evident-Module können alle gängigen Positionierungen entsprechender Etiketten auf Faltschachteln abdecken. Hier zu sehen: ein Tamper-Evident-Etikett auf einer Seitenlasche vor dem „Umbügeln“.
Die Herma Tamper-Evident-Module können alle gängigen Positionierungen entsprechender Etiketten auf Faltschachteln abdecken. Hier zu sehen: ein Tamper-Evident-Etikett auf einer Seitenlasche vor dem „Umbügeln“.
(Bild: Herma)

Eine ganze Reihe von Pharmaherstellern und Verpackungsdienstleistern haben ihren Maschinenpark für die EU-Fläschungsrichtlinie noch nicht umgerüstet – und setzen jetzt zum Endspurt an. Schließlich wird es im Februar 2019 ernst mit der Tamper-Evident-Pflicht für viele Medikamente in der EU.

Das bekommen nicht zuletzt die Hersteller von Verpackungs- und Kennzeichnungslinien zu spüren. Auf der Achema 2018 in Frankfurt (Halle 3.1, Stand F57) zeigt deshalb der Etikettierspezialist Herma mit drei neuen Tamper- Evident-Modulen, wie Maschinenbauer ihre Verpackungsanlagen sehr effizient ausrüsten und dabei auch große Stückzahlen bewältigen können.

Module für verschiedene Geschwindigkeiten

Auf der Messe zu sehen sind drei unterschiedliche Module: „Wir präsentieren eine Lösung für Geschwindigkeiten bis etwa 40 Meter pro Minute, eine Lösung für höhere Geschwindigkeiten mit motorischen Komponenten z. B. für Auf- und Abwicklung und eine Lösung für besonders enge Platzverhältnisse“, erläutert Raffaele Altilio, Leiter Key Account Management Herma Etikettiermaschinen.

Alle drei Lösungen beinhalten jeweils zwei Hochleistungsetikettierer vom Typ Herma 400, die sich so anordnen lassen, dass sie alle gängigen Positionierungen von Tamper-Evident-Etiketten auf den Seitenlaschen von Faltschachteln abdecken können. Aufgrund seiner Kompaktheit eignet sich der Herma 400 besonders für den Einbau in Verpackungslinien: Herma war der erste Anbieter, dem es in einer Serienfertigung gelang, die Steuerung innerhalb des Etikettierers zu integrieren, so dass ein eigener Schaltschrank überflüssig wurde. „Herma hat damit weltweit einen Standard gesetzt und inzwischen die mit Abstand größte Erfahrung auf diesem Gebiet“, so Altilio.

Mehrere tausend Etikettierer pro Jahr

Neben Kompaktheit und Leistungsstärke ein wichtiger Vorteil des Herma 400 und damit der Tamper-Evident-Module: Sie werden in großen Stückzahlen auf einer getakteten Montagelinie gefertigt. „Das dürfte weltweit einzigartig sein. Damit einher geht ein hohes Maß an Prozesssicherheit in der Fertigung der Etikettierer selbst, aber natürlich auch in Hinblick auf die Prozesse beim Pharmahersteller oder Systemintegrator“, sagt Martin Kühl, der den Herma Geschäftsbereich Etikettiermaschinen leitet. „In den Tamper-Evident-Modulen werden die gleichen Standardbauteile des Herma 400 verbaut, die auch für andere Aufgaben und Branchen verwendet werden. Mit unserer modularen Bauweise lässt sich damit gewissermaßen eine Maßanfertigung ‚von der Stange‘ erzielen. Damit können wir sehr spezifisch auf die individuellen Bedürfnisse einzelner Anlagenbauer eingehen.“

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