Oracle Trendstudie zur Zukunft des Supply Chain Managements

Kürzere Transportwege und mehr Zusammenarbeit sind die Zukunftstrends beim Supply Chain Management (SCM). Eine von Oracle bei den britischen Trendforschern „The Future Laboratory“ in Auftrag gegebene Studie hat herausgefunden, dass das Bestreben zur nachhaltigen Unternehmensführung weltweit zu enormen Veränderungen im Supply Chain Management führt.

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Laut Studie würden die Bekenntnisse der Firmen zur „grünen“ Unternehmensführung von Kunden, Medien, Investoren und NGO (Nichtregierungsorganisationen) immer genauer unter die Lupe genommen und hinterfragt, wie es heißt. Gemeinsam mit den steigenden Energiekosten sei das für Unternehmen Anlass genug, diesen Ansatz ernst zu nehmen und echte Wettbewerbsvorteile aus ihren Initiativen zur Steigerung der Nachhaltigkeit zu ziehen.

Verschiedene Öko-Strategien im Supply Chain Management

Im Bereich SCM wurden im Rahmen der Studie verschiedene Strategien ermittelt, mit deren Hilfe Unternehmen sich diesen „grünen“ Wettbewerbsvorteil verschaffen wollen. Der Haupttrend gehe dabei klar in Richtung Zusammenarbeit und Regionalisierung. Bei der Zusammenarbeit soll es künftig vermehrt gemeinsame Liefernetzwerke geben, um halb leere Lkw und mehrere Lieferfahrten zum selben Empfänger zu vermeiden.

Ein weiterer Trend finde online statt: In „Virtual Bazaars“ treffen sich Anbieter von Nischenprodukten, um ihre Produkte gemeinsam zu verkaufen. Zudem entstünden bereits Firmen, deren Geschäftsmodell darin bestehe, für ihre Kunden den gesamten Produktlebenszyklus zu überwachen und zu verwalten — von der Produktentwicklung bis zur Auslieferung.

Umweltverträglicher Transport beliebter

Immer häufiger würde bereits Umweltverträglichkeit der Vorzug vor Geschwindigkeit gegeben; das heißt, es werden wieder mehr Güter auf der Schiene oder per Schiff transportiert. Darüber hinaus werden in Zeiten sinkender Produktions- und steigender Transportkosten lange Transportwege mehr und mehr vermieden und es folge eine Rückbesinnung auf lokale Produktionsstätten.

Einen weiteren Trend sehen die Forscher darin, dass künftig im Supply Chain Management praktisch rückwärts geplant wird, also vom Kunden her gesehen. Ein weiterer radikaler Ansatz ist die Idee, den Transport selbst zur Produkterzeugung zu nutzen. So sei es bereits gelungen, Champignons auf dem Weg zu ihrem Bestimmungsort zu züchten.

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