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Research Xchange Forum 2017 Trends und Herausforderungen in der Onkologie

| Redakteur: Marc Platthaus

Mit weitem Abstand gehören Krebsmedikamente zu den derzeit bevorzugten Kandidaten für die pharmazeutische Industrie. Aus diesem Grund steht auch die Onkologie im Vordergrund des Research Xchange Forum am 22. und 23. Februar 2017 in Göttingen.

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Abb.1: Das Sartorius College ist das Trainings- und Veranstaltungszentrum des Konzerns in Göttingen und beherbergt am 22. und 23. Febuar 2017 Onkologie-Spezialisten aus Europa.
Abb.1: Das Sartorius College ist das Trainings- und Veranstaltungszentrum des Konzerns in Göttingen und beherbergt am 22. und 23. Febuar 2017 Onkologie-Spezialisten aus Europa.
(Bild: Sartorius)

An der Nahtstelle zwischen universitärer Forschung und industrieller Umsetzung: Am 22. und 23. Februar 2017 findet in Göttingen das Research Xchange Forum des internationalen Pharma- und Laborzulieferers Sartorius statt. Die Branchenplattform, die sich an Wissenschaftler und Mitarbeiter aus akademischer Forschung und aus der Industrie richtet, wird ganz im Zeichen der Onkologie stehen. Vorträge von international renommierten Wissenschaftlern und Vertretern aus Forschung und Entwicklung geben Einblick in den aktuellen Stand ihrer spezifischen Krebsforschung und Therapieansätze.

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Von Gentherapie bis zu monoklonalen Antikörpern

Neben den Gentherapien und den Krebs-Immunbehandlungen mit monoklonalen Antikörpern sind DNA-Reparaturmechanismen, Drug Delivery und die Krebsstammzell-Forschung weitere Schwerpunkte der Konferenz. Frau Prof. Dr. Maja Banks-Köhn vom European Molecular Biology Laboratory (EMBL) wird in ihrem Leitvortrag über neue interdisziplinäre Ansätze der Inhibition von krebsfördernden Phosphatasen berichten. „Als führender Pharma- und Laborzulieferer wissen wir um die Herausforderung, Forschungsergebnisse in den klinischen Einsatz zu überführen“, erklärt Michael Melingo, Mitglied des Group Executive Committee und Leiter der Laborsparte von Sartorius. „Mit dem Forum wollen wir unseren Kunden und allen in diesem Bereich Tätigen eine Plattform bieten, um in Dialog zu treten und diesen Transfer zu beschleunigen.“

600 Kandidaten in der Vorklinik

Laut aktueller Marktzahlen von IMS-Health-Analysten entfallen auf Krebsmedikamente derzeit fast 90 Prozent der späten klinischen Projekte der forschenden Pharmaindustrie. Nahezu 600 Wirkstoffkandidaten gegen Krebs befinden sich momentan in fortgeschrittenen klinischen Prüfphasen. Rund die Hälfte der Wirkstoffe sind rekombinante Präparate, darunter 16 Gentherapien, mehr als 80 monoklonale Antikörper und 15 Biosimilars. Fortschritte in der Onkologie basieren insbesondere auch darauf, dass Grundlagenforschung und angewandte Forschung gut zusammenarbeiten. „Wir sind sehr konsequent in der Umsetzung von Maßnahmen, die es Forschern ermöglicht, durch bahnbrechende Innovationen wie der neuen, durch Akquisition integrierten Zellanalysetechnologie von Intellicyt, diese Ziele schneller zu erreichen“, erklärt Terry Dunlay, Leiter des Bereichs Bioanalytik. Das spiegelt sich auch in den Themen des wissenschaftlichen Forums wider.

„Krebs fordert uns nicht nur als Gesellschaft, sondern auch als Unternehmen heraus. Im Austausch mit unseren Kunden erleben wir täglich wie entscheidend es ist, Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung schnell in effektive Therapien zu übertragen. Mit unserem Forum möchten wir den Teilnehmern vor allem neue Anregungen für ihre Arbeit bieten“, erklärt Karen Storm, Vice President Marketing der Sparte Lab Products & Services.

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