Multiparameter-Controller Transmitter wandelt sich zum Multiparameter-Controller für verschiedene Messgrößen

Redakteur: Frank Jablonski

Endress und Hauser Conducta bringt einen neuen Mulitparameter-Controller als Ersatz für Transmitter auf den Markt. Lesen Sie im Beitrag Einzelheiten des neuen Systems und Kundenbewertungen zum Produkt.

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Der neue Analyse-Controller im Einsatz in einer Kläranlage.
Der neue Analyse-Controller im Einsatz in einer Kläranlage.
( Bild: Endress und Hauser Conducta )

Gleiches gleich machen und dadurch Anwendern mehr Flexibilität und Einfachheit bieten – das war der Kerngedanke der neuen Analyseplattform von Endress und Hauser Conducta. Dessen Herzstück ist der Multiparameter Controller Liquiline M CM442. Als Basis der neuen Geräte werden Hard- und Software sowohl im Controller als auch in den ebenfalls neuen stationären und portablen Probenehmern verwendet. Somit bietet die Plattform ein einheitliches Bedienkonzept und reduziert die Lagerhaltung, denn sowohl die anschließbaren Sensoren inklusive Kabel als auch die Hardwaremodule von Controller und Probenehmern sind identisch.

Darüber hinaus sprechen alle Komponenten die gleiche Sprache: Memosens. Die gegen äußere Einflüsse robuste induktive Steckverbindung und das digitale Protokoll sind laut Hersteller Garant für sichere, umfassende Datenübertragung und einfache Handhabung.

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Liquiline M CM442 eröffnet neue Wege für Analysemessstellen

Der 4-Draht-Transmitter Liquiline M CM442 misst acht verschiedene Parameter: pH (Glas-, ISFET- und Keramik-Technologie) Redox, konduktive und induktive Leitfähigkeit, Trübung, Nitrat, gelösten Sauerstoff, Chlor und SAK (spektraler Absorptionskoeffizient). Künftig wird dieses Portfolio erweitert um die ionenselektive Elektrode (ISE), mit der gleichzeitig Ammonium, Nitrat und pH bestimmt werden.

Im ersten Schritt sind zwei Sensoren in beliebiger Kombination anschließbar, bei späterem Vollausbau bis zu acht. So können Anwender ihre Messstellen mit weniger Messumformern betreiben und dadurch den Wartungsaufwand deutlich verringern.

Auch jenseits des Messgerätes haben sich die Entwickler patentfähige Gedanken gemacht: Durch eine ausgeklügelte Konstruktion der Masthalterung und durch die flexible Armatur Flexdip lassen sich die Sensoren flexibel einsetzen. So entsteht eine abgestimmte Komplettmessstelle.

(Lesen Sie auf der nächsten Seite über weitere Funktionen des Gerätes und die Reaktion der ersten Kunden.)

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