Druckmessung Transmitter und Sensoren aus Titan für den Einsatz in korrosiven Medien

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

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Aus Titan gefertigt – die Drucktransmitter und Drucksensoren von Keller.
Aus Titan gefertigt – die Drucktransmitter und Drucksensoren von Keller.
(Bild: Keller)

Für den Einsatz in korrosiven Medien liefert Keller Drucktransmitter und Drucksensoren in Titan-Ausführung. Die mit der Chip-in-Oil-Technologie ausgestatteten Systeme weisen nach eigenen Angaben eine Reihe von Vorzügen auf, insbesondere ein geringes Gewicht sowie die chemische Neutralität von Titan. Mit einem Durchmesser von neun Millimetern hat der Hersteller auch einen implantierbaren Sensor aus Titan angefertigt. Wird so ein Sensor aus Stahl hergestellt, darf dieser maximal 60 °C ausgesetzt sein. Bei höheren Temperaturen verformt die temperaturbedingte Ausdehnung des Öls die Stahlmembran so weit, dass sie nicht mehr in die Ursprungslage zurückkehrt. Im Gegensatz dazu weist die Titanmembran bis 120 °C keinerlei Verformung auf. Grund dafür ist das halb so große Elastizitätsmodul. Eine feste Oxidschicht aus Titan auf der Oberfläche des Materials ist im Gegensatz zu Edelstählen auch in Salz- oder Chlorwasser korrosionsbeständig. Deshalb findet man den Werkstoff vermehrt dann, wenn es um Abwasser geht, das mit unbekannten korrosiven Stoffen belastet ist. Mit einem Titangehäuse lassen sich beispielsweise hydrostatische Pegelmessungen in Brackwasser oder Eisenchlorid realisieren.

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