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Pharmalogistik Trans-o-flex setzt auf temperaturgeführte Transporte und Digitalisierung

| Redakteur: M.A. Manja Wühr

Trans-o-flex hat seinen traditionellen Tag der Pharmalogistik genutzt, um die strategische Ausrichtung in der Kernbranche Pharmalogistik bekanntzugeben: Hier stehen aktiv temperierte Transporte und eine Digitalisierungsoffensive auf der Agenda.

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Frank Iden, Vorsitzender der trans-o-flex-Geschäftsführung: „Kernelemente sind einerseits die komplette aktive Temperierung aller Transporte, andererseits unsere Digitalisierungsoffensive GDP+.“
Frank Iden, Vorsitzender der trans-o-flex-Geschäftsführung: „Kernelemente sind einerseits die komplette aktive Temperierung aller Transporte, andererseits unsere Digitalisierungsoffensive GDP+.“
(Bild: trans-o-flex)

Weinheim – „Kernelemente sind einerseits die komplette aktive Temperierung aller Transporte, andererseits unsere Digitalisierungsoffensive GDP+“, führt Frank Iden, Vorsitzender der trans-o-flex-Geschäftsführung, die neue Pharmalogistikstrategie ein. Sie umfasst auch Investitionen von mehr als 56 Millionen Euro in IT, Fahrzeuge, Umschlagzentren und Mitarbeiterschulung. Zur grundsätzlichen Umstellung auf ein vollständig aktiv temperaturgeführtes Transportnetz meinte Iden: „Heute ist der Trend unumkehrbar, dass sich ambient zum neuen Pharma-Standard entwickelt. Deshalb ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, in der Auslieferung auf volltemperierte Fahrzeuge umzustellen und mittelfristig nur noch temperaturgeführt unterwegs zu sein.“

Die Digitalisierungsoffensive GDP+, deren Name sich von den EU-Vorgaben zur guten Vertriebspraxis von Arzneimitteln herleitet (GDP), soll in drei Stufen erfolgen. „Wir werden erstens alle noch verbliebenen manuellen Datenerfassungsschritte eliminieren. Wir werden dann über alle Transportsysteme und Produktvarianten hinweg einen einheitlichen, manipulationssicheren Daten- und Sendungsfluss installieren, über den wir in einem System zu 100 Prozent transparent und nahezu in Echtzeit informieren. Wir werden schließlich dieses einzigartige, ganze System zertifizieren, es damit jederzeit nachprüfbar machen und so die Grundlage für seine kontinuierliche Verbesserung schaffen.“ Als Ergebnis der Digitalisierungsoffensive werden Auftraggeber in der Lage sein, in einem System alle relevanten Informationen über ihre Sendungen zu erhalten, auch wenn die Sendungen zu unterschiedlichen Temperaturbereichen gehören und zur Transportoptimierung weiterhin in zwei getrennten Netzwerken gefahren werden.

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