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BASF und Bayer liegen vorne Top-10-Wunscharbeitgeber von Chemie-Studenten

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

BASF und Bayer stehen als Wunscharbeitgeber bei Chemie-Studenten hoch im Kurs. Nach einer Studie von Studitemps.de liegt BASF mit einem Zuspruch von fast 30 % der Befragten an der Spitze des Rankings, gefolgt von Bayer mit 23,9 % und Evonik Industries mit 9,4 %.

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Ist BASF das Nonplusultra als Arbeitgeber in der Chemiebranche? Das glauben zumindest 30 % der befragten Chemie-Studenten.
Ist BASF das Nonplusultra als Arbeitgeber in der Chemiebranche? Das glauben zumindest 30 % der befragten Chemie-Studenten.
(Bild: BASF)

Köln/Maastricht – Der Chemiebereich ist als drittgrößte Industriebranche Deutschlands ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Etwa 3 % der Studierenden zieht es nach ihrem Abschluss in diesen Bereich. Das ist das Ergebnis einer Befragung unter 20 000 Studenten im Rahmen der Studienreihe „Fachkraft 2020“ von Studitemps.de und dem Department of Labour Economics der Maastricht University.

Damit belegt die Branche Platz 16 im Ranking der 24 analysierten Wirtschaftsbereiche – deutlich hinter dem erstplatzierten Medien- und Verlagswesen (17,1 %). Mit rund 44 500 Euro ist das erwartete Einstiegsgehalt im Bereich Chemie dabei überdurchschnittlich hoch und liegt lediglich 5 % unterhalb des Spitzenwertes im Ranking (Steuerberatung/Wirtschaftsprüfung mit 46 859 Euro).

Die Top-10 der Wunscharbeitgeber im Überblick

BASF und Bayer sind mit Abstand die beliebtesten Arbeitgeber bei den befragten Studenten. Die komplette Top-10 der Wunscharbeitgeber im Chemiebereich sieht wie folgt aus:

  • 1. BASF (29,7 %)
  • 2. Bayer (23,9 % )
  • 3. Evonik Industries (9,4 % )
  • 4. Henkel (8,9 % )
  • 5. Wacker Chemie (5,4 %)
  • 6. Lanxess (4,1 %)
  • 7. Linde (3,5 %)
  • 8. Brillux (3,2 %)
  • 9. Hoechst (2,9 %)
  • 10. 3M (2,8 %)

Im Hinblick auf die geschätzte Zufriedenheit im Job werden dagegen im Branchenvergleich dagegen nur mittlere Werte erreicht (7,26 von möglichen 10 Punkten). Genauso verhält es sich bei der Sorge vor anfänglicher Arbeitslosigkeit nach dem Abschluss, die etwa 29 % der Studierenden haben.

„Derzeit besteht noch kein alarmierender Fachkräftemangel in der Chemiebranche. Jedoch zeichnet sich für die nächsten Jahre eine deutliche Trendwende ab. Bis 2020 werden schätzungsweise 15 000 bis 25 000 Fachstellen unbesetzt bleiben, weshalb die Branche dringend dazu aufgerufen wird, Weichen zu stellen“, sagt Studitemps-Gründer und -Geschäftsführer Andreas Wels.

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