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Hafenumschlagsystem

Thyssenkrupp stattet einen der größten Häfen Russlands mit Umschlaganlagen aus

| Redakteur: Gabriele Ilg

Ein neues Hafenumschlagsystem liefert Thyssenkrupp Industrial Solutions an die russische State Transport Leasing Company (STLC). Die Anlage wird das Herzstück eines neuen Hafenterminals für den Kohleexport, der derzeit in der Kola-Bucht im Norden Russlands nahe Murmansk entsteht.

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Um die Emissionen der Anlage zu minimieren, werden alle Materialübergabestellen, Waggonentladestationen sowie Schiffsbelader mit einer Staubunterdrückungsanlage ausgestattet.
Um die Emissionen der Anlage zu minimieren, werden alle Materialübergabestellen, Waggonentladestationen sowie Schiffsbelader mit einer Staubunterdrückungsanlage ausgestattet.
(Bild: Thyssenkrupp Industrial Solutions)

Essen – Ein neues Hafenumschlagsystem liefert Thyssenkrupp Industrial Solutions an die russische State Transport Leasing Company (STLC). Die Anlage wird das Herzstück eines neuen Hafenterminals für den Kohleexport, der derzeit in der Kola-Bucht im Norden Russlands nahe Murmansk entsteht.

Schon heute ist der Murmansker Hafen einer der wichtigsten Logistikhubs des Landes. Der neue Terminal wird mit einer geplanten Jahreskapazität von 18 Millionen Tonnen Kohle die Umschlagkapazitäten der Region signifikant erhöhen. Er soll voraussichtlich im Jahr 2021 voll einsatzfähig sein.

Torsten Gerlach, CEO der Business Unit Mining Technologies von Thyssenkrupp Industrial Solutions: „Zusammen mit unserem Partner LNK Industries werden wir einen der größten Häfen Russlands mit einer hochmodernen Anlage für den Hafenumschlag ausstatten. Als einer der wenigen Komplettanbieter konnten wir unserem Kunden eine voll integrierte Lösung anbieten, die einen ressourceneffizienten Betrieb sicherstellt.“

Das Terminalprojekt wird in zwei Phasen abgeschlossen: Erste Auslieferungen werden für 2020 erwartet. Im selben Jahr sollen insgesamt neun Millionen Tonnen Kohle exportiert werden. Im Jahr 2021 steigt das Volumen auf 18 Millionen Tonnen.

Thyssenkrupp wird zwei Schiffsbelader, ein kombiniertes Lagerplatzgerät, diverse Absetzer, Rücklader und Waggonkipper, mehrere Bandanlagen und Zusatzgeräte liefern. Der Vertrag umfasst das Engineering und die Beschaffung der Anlagen sowie Services im Rahmen der Montage und Inbetriebnahme vor Ort. Das lettische Bauunternehmen LNK Industries verantwortet die Planung und den Bau des Bandanlagensystems. Um die Emissionen der Anlage zu minimieren, werden alle Materialübergabestellen, Waggonentladestationen sowie Schiffsbelader mit einer Staubunterdrückungsanlage ausgestattet.

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