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Lizenz für Propandehydrogenierung Thyssenkrupp in Gesprächen mit iranischem Petrochemiekomplex

Redakteur: Gerd Kielburger

Informationen des US-Branchendienstes IHS Markit Chemcialblog zufolge soll sich Thyssenkrupp Industrial Solutions (TKIS) mit seinem Uhde-Bereich in Gesprächen mit dem Iran über die Lizenzierung der Propandehydrogenierung (PDH) für den Salman Farsi Petrochemie-Komplex befinden.

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TKIS hat beispielsweise bereits im Jahr 2010 eine PDH-Anlage im ägyptischen Port Said mit einer Kapazität von 350 000 Jahrestonnen fertiggestellt.
TKIS hat beispielsweise bereits im Jahr 2010 eine PDH-Anlage im ägyptischen Port Said mit einer Kapazität von 350 000 Jahrestonnen fertiggestellt.
(Bild: Thyssenkrupp)

Würzburg – Der Komplex wird derzeit im iranischen Mahshahr gebaut. Der Bericht bezieht sich auf eine Aussage eines Sprechers des iranischen Petrochemie-Verbandes. Uhde und weitere nicht näher genannte europäische Unternehmen seien an den Gesprächen beteiligt, heißt es dort.

Die PDH-Anlage könnte demnach bis 2020 fertig gestellt werden und die Rohstoffbasis für den Petrochemiekomplex inklusive weiterer Standorte – etwa in Rejal, Marun sowie Navid-Zar Chemi – liefern. Wie es in der Meldung weiter heißt, würden die Kosten der Anlage auf 285 Millionen Euro geschätzt. Die PDH-Anlage könnte nach Fertigstellung 450.000 Jahrestonnen an Propylen produzieren. Offensichtlich möchten die iranischen Auftraggeber danach auch die Polypropylen-Produktion auf der Rejal-Anlage von 160.000 Jahrestonnen auf 220.000 Jato ausbauen.

TKIS hat bereits mehrere derartiger Anlagen gebaut.

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