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Lebensmitteltechnik

Thyssenkrupp bringt Zentrum für Hochdruckbehandlung von Lebensmitteln an den Start

| Redakteur: Alexander Stark

Die Hochdruck-Pasteurisierung (auch High Pressure Pasteurization oder HPP) von Thyssenkrupp ermöglicht eine schonende Haltbarmachung von Lebensmitteln.
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Die Hochdruck-Pasteurisierung (auch High Pressure Pasteurization oder HPP) von Thyssenkrupp ermöglicht eine schonende Haltbarmachung von Lebensmitteln. (Bild: Thyssenkrupp Industrial Solutions)

Thyssenkrupp investiert im niedersächsischen Quakenbrück in das deutschlandweit größte Zentrum zur Hochdruckbehandlung von Lebensmitteln. Anfang 2020 soll mit dem Bau des Kompetenzzentrums im Business- und Innovationspark Quakenbrück (BIQ) begonnen werden.

Essen; Quakenbrück – Ab Anfang 2021 werden im neuen Kompetenzzentrum von Thyssenkrupp auf einer Fläche von etwa 630 m2 täglich bis zu 26 Tonnen Lebensmittel schonend und sicher haltbar gemacht. Dr. Bernd Althusmann, Wirtschaftsminister von Niedersachsen, und Christian Myland, Geschäftsführer des Thyssenkrupp Tochterunternehmens Uhde High Pressure Technologies haben das Projekt kürzlich gemeinsam vorgestellt. Das Zentrum basiert auf einer Kooperation zwischen dem Deutschen Institut für Lebensmitteltechnik (DIL) und soll laut Althusmann die Voraussetzungen schaffen, um die HPP-Technologie in Niedersachsen schnell in die industrielle Anwendung zu bringen. Die Investitionssumme für das Zentrum für Hochdruckbehandlung liegt bei rund 3 Millionen Euro.

Die Hochdruck-Pasteurisierung (auch High Pressure Pasteurization oder HPP) von Thyssenkrupp ermöglicht eine schonende Haltbarmachung von Lebensmitteln – ohne den Einsatz von Hitze oder chemischen Zusatzstoffen. Dabei wird Hochdruck von bis zu 6000 bar genutzt, um schädliche Organismen wie Keime, Pilze oder Hefen zu vernichten. Der Verfallsprozess der Lebensmittel wird dadurch deutlich verlangsamt und zum Teil sogar verhindert. Gleichzeitig bleiben wertvolle Inhaltsstoffe erhalten.

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Im neuen Service Center können verschiedenste Lebensmittel wie Säfte, Pürees, Milchprodukte, Fleischwaren, Meeresfrüchte und viele mehr behandelt werden. Es entsteht in direkter Nähe zum DIL Deutsches Institut für Lebensmitteltechnik e.V., mit dem der Technologiekonzern im Bereich Forschung und Entwicklung kooperiert. Schwerpunkte der Kooperation werden unter anderem mikrobiologische Untersuchungen und die Entwicklung ganz neuer nachhaltiger und unbelasteter Lebensmittel auf Basis der HPP-Technologie sein.

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