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EU-Kommission gibt grünes Licht Teva kann Allergan Generics unter Auflagen übernehmen

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

Der israelische Pharmakonzern Teva darf den Generika-Hersteller Allergan Generics übernehmen. Die EU-Kommission hat dem milliardenschweren Deal zugestimmt, allerdings müssen bestimmte Auflagen erfüllt werden. Beide Seiten müssen sich von Vermögenswerten trennen.

Die Eu-Kommission hat der Transaktion zugestimmt – Allergan wird sich von seiner Generika-Sparte trennen und sie an Teva Pharmaceutical Industries veräußern.
Die Eu-Kommission hat der Transaktion zugestimmt – Allergan wird sich von seiner Generika-Sparte trennen und sie an Teva Pharmaceutical Industries veräußern.
(Bild: Takeda)

Frankfurt – Nach Meldungen von Handelsblatt Online und finanzen.net müssen die beiden Produzenten von Nachahmer-Medikamenten bestimmte Geschäftsbereiche abgeben, damit die Wettbewerbssituation am europäischen Markt gewahrt werden könne. Unter anderem soll das irische Unternehmen Allergan Generics die Geschäftssparten in Großbritannien und Irland abgeben.

Teva Pharmaceutical Industries hatte im vergangenen Jahr 40,5 Milliarden US-Dollar für Allergan Generics geboten. Das Allergan-Generika-Geschäft soll rund 2,7 Milliarden US-Dollar zum Betriebsgewinn von Teva beitragen. Durch den Abschluss der Übernahme kommt der Pharmakonzern, zu dem auch Ratiopharm gehört, auf einen Umsatz von rund 26 Milliarden US-Dollar. Nach der Übernahme steigt Teva nach eigenen Angaben zu einem der zehn größten Pharmaunternehmen weltweit auf.

Bei Allergan hat nicht nur die Generika-Sparte sondern auch der Mutterkonzern im vergangenen Jahr für Aufsehen gesorgt. Pfizer und Allergan formierten sich durch eine 160-Milliarden-Dollar Fusion zum weltweit größten Pharmaunternehmen.

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