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Druckmessumformer Technologie zur Reduzierung des Temperaturfehlers

| Redakteur: Gabriele Ilg

Der deutsche Messgerätehersteller Labom stellt eine innovative Technologie zur Reduzierung des Temperaturfehlers bei hochpräzisen Druckmessungen in Druckmittlertechnologie vor.

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Druckmessumformer Pascal Ci4 mit zusätzlichem Temperatursensor hinter der Druckmittlermembran
Druckmessumformer Pascal Ci4 mit zusätzlichem Temperatursensor hinter der Druckmittlermembran
(Bild: Labom)

In der Prozessindustrie werden für Druckmessungen häufig Druckmittler eingesetzt, um das Messgerät vor aggressiven Medien zu schützen, oder – z.B. in der Pharmaindustrie – um eine spaltfreie Prozessanbindung zu realisieren. Dabei wird der Prozess mittels einer dünnen Metallmembran vom Messgerät getrennt. Eine Druckübertragungsflüssigkeit hinter der Membran überträgt den Prozessdruck zum eigentlichen Drucksensor. So lässt sich für fast jede Druckmessaufgabe eine Lösung finden.

Nachteilig ist, dass sich durch die Prozesswärme die Druckübertragungsflüssigkeit ausdehnt und die Trennmembran mehr oder weniger stark auslenkt. Abhängig von deren Steifigkeit erzeugt diese eine Rückstellkraft, die als Fehler in die Druckmessung eingeht.

Als Lösungsansatz für dieses Problem hat Labom ein Kompensationsverfahren entwickelt und implementiert. Bei der ATC-Technologie (ATC = Active Temperature Compensation) wird mit einem zusätzlichen Temperatursensor die Temperatur der Druckübertragungsflüssigkeit erfasst. Dieser Sensor ist dabei so nah wie möglich an der Trennmembran platziert. Damit erfasst der Sensor in guter Näherung die Temperatur der Flüssigkeit hinter der Trennmembran. Die zusätzliche Temperaturmessung erlaubt es, den entstehenden (Temperatur-) Messfehler schnell rechnerisch zu korrigieren.

Hannover Messe: Halle 11, Stand E58

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