Anlagenplanung und -konstruktion Technische und operative Exzellenz durch Zusammenführung von Anlagenplanung und -konstruktion

Autor / Redakteur: Vikas Dhole / Dr. Jörg Kempf

Welche Rolle spielen leistungsfähige IT-Lösungen bei der Anlagenplanung und -konstruktion? Lernen Sie anhand von Best Practices, wie Anlagenbauer ihre Projekte effizienter abwickeln können.

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Rohrleitungsplanung der etwas anderen Art
Rohrleitungsplanung der etwas anderen Art
( Archiv: Vogel Business Media )

Ein weltweites Wirtschaftswachstum hat Investitionen in neue Anlagen und Anlagenerweiterungen in Gang gesetzt und zu zunehmenden Konstruktionstätigkeiten in der Öl- und Gasindustrie, bei Raffinieren und in der petrochemischen Industrie geführt. In der Folge beschäftigen sich die Prozessindustrien mit drei wesentlichen Herausforderungen. Sie müssen Projekte effizienter, aber mit weniger Ingenieuren durchführen, Anlagen schneller in Betrieb nehmen und kompetente Mitarbeiter anwerben bzw. an sich binden. Zur Bewältigung dieser Aufgaben müssen Anwender, Lizenzgeber sowie Engineering- und Konstruktionsfirmen (E&C-Unternehmen) ihre Arbeitsabläufe rationalisieren, ein benutzerfreundliches und vernetztes Tool-Set ermöglichen und die Wiederverwendung von Informationen über traditionelle Organisationsgrenzen hinweg überwinden. Diese Ziele können nur durch den Einsatz bester Praktiken und Prozessoptimierungstechniken erreicht werden. Die Rolle von leistungsfähigen IT-Lösungen, die ein solches Arbeiten erst ermöglichen, ist dabei von unschätzbarem Wert.

Grenzen verwischen: „Integrated Engineering“-Trends

Die Dienstleistungen der Planungs- und Konstruktionsbranche sind in den letzten Jahren stark nachgefragt gewesen. Die Auftraggeber erwarten zudem geringere Kosten, eine verbesserte Wirtschaftlichkeit und eine Wiederverwendung von Modellen und Daten über den gesamten Lebenszyklus der Anlagen und ihrer Planung. Dies wird durch Integrated Engineering, einem vernetzten Konzeptions- und Konstruktionsumfeld, möglich, in dem die Grenzen zwischen den traditionellen Planungsdisziplinen verwischt und ein multiples Anwendungsspektrum möglich werden. Außerdem lässt es sich in einem solchen Umfeld leichter zusammenarbeiten und es sind größere Leistungen möglich.

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Umfeld und Abläufe von Planung und Betrieb sind heute vor allem dadurch gekennzeichnet, dass sich traditionelle Einzeldisziplinen wie Prozess-, Konstruktions-, Umwelt-, Sicherheits-, Maschinenkalkulations- und Steuerungstechnik nicht mehr strikt voneinander trennen lassen. Heute müssen Verfahrens- und Steuerungstechniker sowie Projektingenieure eng miteinander zusammenarbeiten und ein breites Wissen über die Anlage besitzen. Gleichzeitig verändern sich die unternehmerischen Ansichten über Betriebskosten (OPEX) und Investitionskosten (CAPEX) aufgrund von stark schwankenden Rohstoff- und Energiepreisen sowie durch eine hohe betriebliche Komplexität, Anforderungen an die Flexibilität und zunehmende aufsichtsbehördliche Auflagen.

Diese Trends werden des Weiteren durch die stärker werdenden Bestrebungen in den Bereichen Prozesssimulation, Modellverwendung und IT-Infrastruktur verstärkt.

Details hierzu und zahlreiche Best Practicesaus der Öl- und Gasindustrie lesen Sie im Whitepaper „Zusammenführung von Anlagenplanung und -konstruktion“

Der Autor ist Senior Director, Product Management bei Aspen Tech, Wiesbaden

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