Suchen

Registrierungspflichtiger Artikel

Erdölförderung Studie sagt: Erdöl wird nicht knapp

Redakteur: Wolfgang Ernhofer

Die Frage nach möglichen Engpässen bei der Ölversorgung wird weltweit im Energiesektor diskutiert. Das Thema bestimmt Grundsatzentscheidungen nicht nur in der Ölindustrie, sondern in der globalen Wirtschaft insgesamt. Roland Berger Strategy Consultants hat daher in der Studie "Are we running out of oil?" die aktuelle Lage auf dem weltweiten Erdölmarkt analysiert.

Firma zum Thema

Eine Studie der Strategieberater von Roland Berger sagt, dass das Erdöl nicht ausgehen wird. Trotz hohem Bedarfs, können durch neue Technologien unkonventionelle Lagerstätten erschlossen werden.
Eine Studie der Strategieberater von Roland Berger sagt, dass das Erdöl nicht ausgehen wird. Trotz hohem Bedarfs, können durch neue Technologien unkonventionelle Lagerstätten erschlossen werden.
(Quelle: siehe Grafik)

München – Die Kernbotschaft der Untersuchung zum Thema Ölversorgung: Versorgungsengpässe sind aufgrund zunehmender Ölreserven nicht zu erwarten. Gleichzeitig bleibt Öl als Energieträger für die EU-Staaten von entscheidender Bedeutung, um die Versorgungsicherheit zu gewährleisten - vor allem in Ländern wie Deutschland, deren Wirtschaft zu einem hohen Maß von Industriebetrieben geprägt ist. Doch der Ölpreis wird in den kommenden Jahren voraussichtlich die Marke von 70 US-Dollar pro Barrel allenfalls kurzfristig unterschreiten.

Link zur Studie Die komplette Studie „Are we running out of oil“ können Sie auf der Seite von Roland Berger herunterladen. Weitere interessante Studien und Positionspapiere aus Bereichen wie beispielsweise Gehalt, Personal, Industrie, Pharma, Produktion oder auch Biotechnologie finden Sie auf unser Übersichtsseite.

Warum der Welt das Öl wohl vorerst nicht ausgehen wird

"Nach unseren Recherchen sind Engpässe bei der Versorgung mit Erdöl mittelfristig sehr unwahrscheinlich und auch auf lange Sicht nicht zu erwarten", sagt Walter Pfeiffer, Partner bei Roland Berger. "Weil immer mehr Ölvorkommen durch immer bessere Fördertechnologien erschlossen werden können, erhöhen sich jedes Jahr die zugänglichen Gesamtreserven", begründet der Experte seine Einschätzung.