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Stromversorgungen für die Prozessindustrie

Stromversorgung: So produzieren Sie ohne Unterbrechung

| Redakteur: Dr. Jörg Kempf

Die Quint Power Stromversorgungen und DC/DC-Wandler mit SFB Technology (Selective Fuse Breaking) von Phoenix Contact sorgen für hohe Stabilität im Produktionsalltag. (Bild: Phoenix Contact)
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Die Quint Power Stromversorgungen und DC/DC-Wandler mit SFB Technology (Selective Fuse Breaking) von Phoenix Contact sorgen für hohe Stabilität im Produktionsalltag. (Bild: Phoenix Contact)

Ob Chemie, Petrochemie oder Stahlindustrie: In sämtlichen Bereichen sind die Produktionsanlagen das wichtigste Kapital der dort tätigen Unternehmen. Deshalb werden alle technischen Möglichkeiten genutzt, um Ausfälle zu minimieren. Besonderes Augenmerk sollte hier auf die Stromversorgung gelegt werden.

Um die Verfügbarkeit der Schaltschrank-Versorgung deutlich zu erhöhen, stehen dem Anwender verschiedene Ansätze zur Verfügung. Im ersten Schritt ist die Stromversorgung auszuwählen, wobei auf hohe Funktionalität und Qualität geachtet werden muss. Danach gilt es ein redundantes Konzept aufzubauen, sodass besonders wichtige Verbraucher vor einem möglichen Stillstand geschützt werden. Je nach Versorgungssituation kommt darüber hinaus eine unterbrechungsfreie Lösung in Betracht.

Die Quint Power Stromversorgungen und DC/DC-Wandler mit SFB Technology (Selective Fuse Breaking) von Phoenix Contact sorgen für hohe Stabilität im Produktionsalltag. Denn mit dem sechsfachen Nennstrom für zwölf Millisekunden lösen auch Standard-Leitungsschutzschalter schnell und zuverlässig aus. Fehlerhafte Strompfade werden selektiv abgeschaltet, der Fehler wird eingegrenzt, und wichtige Anlagenteile bleiben in Betrieb.

In vielen Schaltschränken der Prozessindus-trie sind mehrere Sensoren und Aktoren parallel zur Steuerung an eine Stromversorgung angeschlossen. Zur Minimierung von Stillstandszeiten sollte jeder dieser sekundärseitigen Strompfade einzeln abgesichert sein. Kommt es dann zu einem Kurzschluss, wird nur der fehlerhafte Pfad von der Stromversorgung getrennt und die anderen Verbraucher arbeiten unterbrechungsfrei weiter.

Leitungsschutzschalter für primär- und sekundärseitige Absicherungen

Für primär- und sekundärseitige Absicherungen erweisen sich handelsübliche Leitungsschutzschalter als wirtschaftlichste Lösung. Die primärgetakteten Stromversorgungen Quint Power ermöglichen das magnetische Auslösen des Leitungsschutzschalters in wenigen Millisekunden. Beispielsweise versorgt ein Netzteil mit den Nennwerten 24 V und 20 A eine Steuerung sowie drei weitere Lasten. Jeder Strompfad ist mit einem Leitungsschutzschalter mit 16 A und B-Charakteristik abgesichert. Bei Wechselspannung würde der 16-A-Automat bei 80 A magnetisch auslösen. Handelt es sich um DC-Anwendungen, muss ein Korrekturfaktor von 1,5 beachtet werden: Der Leitungsschutzschalter benötigt folglich 120 A, damit er sicher auslöst.

Tritt in diesem Beispiel aufgrund eines durchgescheuerten Kabels ein Kurzschluss am Display auf, liefert das 20-A-Netzteil über die SFB Technology für zwölf Millisekunden den sechsfachen Nennstrom, also 120 A. Der Leitungsschutzschalter löst in jedem Fall im magnetischen Bereich seiner Kennlinie innerhalb von drei bis fünf Millisekunden aus, während die anderen Verbraucher weiterhin funktionieren. Die Steuerung wird durchgängig versorgt und läuft trotz des aufgetretenen Sensorkurzschlusses unterbrechungsfrei.

Die tauchlackierten Stromversorgungen mit 5 A und 10 A Nennstrom entsprechen der DIN EN 60079-15 und dürfen innerhalb des explosionsgefährdeten Bereichs montiert werden, in dem Betriebsmittel der Kategorie 3G erforderlich sind. Hier kann die Luftfeuchtigkeit bis 100 Prozent betragen. Alle Quint-Geräte sind gemäß UL-Norm ANSI/ISA 12.12.01 zugelassen und erfüllen die Vorgaben Class I, Division 2, Groups A, B, C und D.

Ergänzendes zum Thema
 
Quint Oring: Auslastung auf einen Blick
 
Nachgefragt: So vermeiden Sie Fehler bei der Stromversorgung

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