Steuerungen Steuerungstechnik hilft Fertigern, Ressourcen zu sparen

Autor / Redakteur: Annette Horneber / Dipl.-Medienwirt (FH) Matthias Back

Ein führender Spanplattenhersteller wählte für die Teilefertigung ein neues Automatisierungssystem, das eine sehr lange Laufzeit verspricht. Die hohe Regelgüte ermöglicht einen ressourcenschonenden Betrieb. Eine engineeringeffiziente Software eröffnet den Konstrukteuren Denkräume für weitere Innovationen.

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Eine effektive Steuerung regelt die gegenwärtig größte und modernste Spanplattenproduktion in Europa.
Eine effektive Steuerung regelt die gegenwärtig größte und modernste Spanplattenproduktion in Europa.
(Bild: Siemens)

Das Unternehmen Pfleiderer in Neumarkt hat an seinem Produktionsstandort in der Oberpfalz eine in die Jahre gekommene Spanplattenfertigung durch eine komplett neue Linie ersetzt. Bei einem ersten Treffen der Verantwortlichen von Pfleiderer und der Zulieferfirma Dieffenbacher, Eppingen, zum Erfahrungsaustausch stand die Automatisierungstechnik im Vordergrund, denn es wurden mit dem Portal Total Integrated Automation (TIA) und Steuerungen der Reihe Simatic S7-1500 von Siemens Wege beschritten, die sowohl für den OEM als auch für den Anlagenbetreiber neu waren (Bild 1).

Zukunftssicherheit als Voraussetzung

Sebastian Ritter, Projektleiter bei Pfleiderer, beschreibt die Rahmenbedingungen, unter denen die Entscheidung für die neue Automatisierungstechnik getroffen wurde: „Die Vorgängerlinie war 40 Jahre in Betrieb und lief bis Ende letzten Jahres zu großen Teilen mit Simatic S5, teilweise mit S7-400. Für die neue Linie wollten wir ein Automatisierungssystem, das auch unsere komplexen, über den derzeitigen Standard hinausgehenden technischen Anforderungen optimal umsetzen kann und über einen längeren Zeitraum keinen Release-Wechsel erfordert, denn jede Unterbrechung des Anlagenbetriebs ist teuer und schmälert die Wettbewerbsfähigkeit.

So kam es uns sehr gelegen, dass Siemens gerade jetzt eine neue Steuerung auf den Markt gebracht hat, die uns höchstmögliche Zukunftssicherheit garantiert. Dazu kommt, dass bei Dieffenbacher im Vorfeld Vergleiche zwischen der bisher angebotenen Simatic S7-400 und der neuen S7-1500 durchgeführt wurden. Dabei ergaben sich enorme Potenzialreserven durch eine Verringerung der Zykluszeit um den Faktor zehn. Das hat uns überzeugt.“

Engineering wurde enorm vereinfacht

Für Ulf Könekamp, Leiter der Elektrokonstruktion bei Dieffenbacher, war das Engineering mit dem TIA-Portal ein Schlüsselerlebnis: „Ein Projekt dieser Größenordnung mit einem neuen System innerhalb eines halben Jahres zu realisieren, war für uns eine gewaltige Herausforderung. Das Argument der Zukunftssicherheit hat uns natürlich überzeugt. Mit anfänglicher Unterstützung durch Siemens haben wir diese Herausforderung zur besten Zufriedenheit unseres Kunden gemeistert. Das TIA-Portal entspricht aus unserer Sicht absolut den Erwartungen an ein zeitgemäßes Engineeringsystem. Im Vergleich zu Step 7 Classic gibt es viele Verbesserungen, wie die vereinfachte Regleroptimierung.

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