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Steuerungsmöglichkeiten bei Dosierern erweitern

| Redakteur: Manja Wühr

Im Quad-Modus der K-Vision-Steuerung können vier Bilder parallel angezeigt werden.
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Im Quad-Modus der K-Vision-Steuerung können vier Bilder parallel angezeigt werden. (Bild: Coperion)

Coperion K-Tron hat die K-Vision-Software mit neuen Funktionen erweitert.

Mit der Einführung der K-Vision-Software 2.0 hat Coperion K-Tron eine Steuerung entwickelt, die nun bis zu 24 Geräte – beispielsweise KCM-Dosiersteuerungen oder MPC-Nachfüllsteuerungen für Vakuumabscheider – in ein oder zwei Linien steuern kann. Bisher konnte die Software 16 Dosierer in einer einzelnen Linie steuern. Zudem gibt sie Nutzern eine umfassendere Übersicht und Kontrollmöglichkeit ihrer Dosiergeräte an die Hand. K-Vision umfasst einen 12.1-Zoll Farb-LCD-Bildschirm zusammen mit einem Touchscreen als Haupteingabegerät. Wahlweise können eine oder im Quad-Modus vier Anzeigeseiten gleichzeitig aufgerufen werden, z.B. mehrere Anzeigeseiten eines Dosierers oder eine Anzeigeseite mit mehreren Dosierern. Mehr als ein Dutzend Sprachen werden unterstützt, unter anderem auch Chinesisch und Japanisch. Weitere Sprachen können auf Wunsch programmiert werden.

Die grafische Visualisierung des Prozesses erfolgt mittels Trend-Grafiken. Zudem wird auch eine Ereignisprotokollierung angeboten. Sämtliche Dosierertypen für kontinuierliche wie auch Batch-Prozesse können mit dieser Software gesteuert werden. Das Update von der bisherigen auf die neue Software-Version ist jederzeit möglich und erfolgt mittels Compact-Flash-Karte oder USB-Flashspeicher.

Durch eine große Auswahl an Anschlussmöglichkeiten kann K-Vision in bestehende Systeme integriert werden. Via Ethernet lässt sich eine zweite K-Vision-Bedieneinheit zur Visualisierung und Einstellung der Dosierer-Parameter verwenden. K-Vision ist mit einem VNC-Server ausgestattet. Damit kann ein VNC-Client im gleichen Netzwerk – ob PC, Tablet oder Smartphone – mit dem K-Vision-System verbunden und als weitere Anzeige verwendet werden. In Ergänzung zu den verschiedenen Anschlussmöglichkeiten wie VNC, Ethernet/IP, Profinet oder Modbus TCP hat K-Vision neuerdings standardmäßig eine E-Mail-Funktion. So kann das System bei einem definierten Ereignis eine E-Mail an eine oder mehrere Personen senden. Solche Ereignisse können z.B. das Starten oder Anhalten der Compoundierlinie sein, eine benötigte Nachfüllung für ein Dosiergerät, das Fehlen von Schüttgut im Vakuum-Abscheider oder das Auslösen eines Alarms. Die K-Vision Software kann darüber hinaus programmiert werden, Log-Dateien per E-Mail zu versenden, wie Dosier-Ereignis-Logs, Parameter-Änderungen oder Alarm-Logs. Solids: Halle 5, Stand J03

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