Akzo Nobel expandiert in China Steigende Nachfrage nach Spezialchemie

Redakteur: Alexander Stark

Akzo Nobel hat zwei neue Anlagen für die Produktion von Spezialchemikalien in Ningbo, China, in Betrieb genommen. Insgesamt hat das Unternehmen dort 80 Millionen € investiert.

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Die neue Anlage für organische Peroxide.
Die neue Anlage für organische Peroxide.
(Quelle: AkzoNobel)

Ningbo/China — Der Hersteller von Farben und Lacken hat zudem bekannt gegeben, weitere 90 Millionen € in die Errichtung eines Werks in Tianjin investieren zu wollen. Die Anlagen in Ningbo produzieren in Zukunft Oberflächen- und Polymerchemikalien. Im modernen Werk in Tianjin, im Nangang Chemical Park, werden ebenfalls Produkte für Polymerchemikalinen hergestellt. Es soll das bestehende Werk in dieser Region ersetzen.

„Die Nachfrage nach innovativen und nachhaltigen Chemieprodukten steigt. Mit unserer neue Produktionsstätte können wir den Bedarf unserer Kunden auch in Zukunft decken“, erklärt Werner Fuhrmann, führendes Mitglied im geschäftsführenden Ausschuss von Akzo Nobel. „Wir stellen die Bedürfnisse unsere Kunden noch mehr in den Mittelpunkt und treiben gleichzeitig das organische Wachstum sowie unser Engagement in China weiter voran.“

Zum neuen Werk in Ningbo gehört eine Alkoxylationsanlage, die oberflächenaktive Stoffe für die Agrochemie, Reinigungszwecke, Viskose und Tierfutter produzieren soll. Darüber hinaus umfasst der Komplex die größte Anlage des Unternehmens zur Produktion von organischen Peroxiden, welches für die Herstellung von vernetztem Gummi benötigt wird.

Die Investitionen in Tianjin dienen zur Erweiterung der Kapazitäten der existierenden Anlagen. Baubeginn ist für Ende 2016 vorgesehen. Die Inbetriebnahme ist Ende 2018 geplant.

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