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Container-Andocksystem

Staubfreie Übergabe zwischen Dosierorganen und mobilen Gebinden

| Redakteur: Manja Wühr

Das Clean Dock von Azo ist ein staubfreies Container-Andocksystem an vorgeschaltete Dosierorgane
Das Clean Dock von Azo ist ein staubfreies Container-Andocksystem an vorgeschaltete Dosierorgane (Source: Azo)

Das Clean Dock von Azo ist ein Container-Andocksystem an vorgeschaltete Dosierorgane.

Bei dem Container-Andocksystem Clean Dock von Azo handelt sich dabei um ein Doppelkegelsystem, das aus einem Passivteil am Container und einem Aktivteil am Dosierorgan besteht. Das Passivteil am Container verschließt die Einfüllöffnung durch einen federbelasteten Verschluss. Das produktführende Fallrohr unterhalb des Dosierorgans wird im Aktivteil durch einen Kegel verschlossen. Bei der Andockung des Containers werden zunächst beide Gehäuseteile (aktiv und passiv) zusammengeführt, danach verriegelt. Durch die im Passivteil integrierte flexible Verbindung wird ein staubdichter Übergang zwischen Dosierorgan und Container hergestellt. Die flexible Verbindung ist aus luftdurchlässigem Filtermaterial hergestellt. Dadurch sind die Entlüftung des Containers bei der Befüllung und ein sicherer Luftzustrom bei der Entleerung gewährleistet. Zur Öffnung des Produktkanals wird der Doppelkegel aus der Verschlussposition in die geöffnete Position verschoben.

Charakteristisch für das Clean-Dock-Design ist die Linienberührung der vier Bauteile: Gehäuse-Aktivteil, Gehäuse-Passivteil, Kegel-Passivteil und Kegel-Aktivteil. Dieses Prinzip erlaubt eine Andockung verschiedener Container unter mehreren unterschiedlichen Dosierstellen, ohne dass dies zu Verschleppungen der zu dosierenden Produkte führt. Besonders beim Handling von Allergenen ist dies von Vorteil. Im Lebensmittelbereich können auch geschmacksintensive Produkte den Einsatz solch strikter Trennung erfordern. In Betrieben der Farb- und Lackindustrie werden trennende Systeme zur Sicherung der strengen Farbnuancen eingesetzt.

Das Container-Andocksystem erlaubt Massenströme bis zu 25 t/h. Seine Konstruktion ist durch ein-fache, bewährte Bauteile gekennzeichnet und bietet ein robustes Betriebsverhalten mit Notlaufeigenschaften. So wurden im Dauereinsatz bereits mehrere Zehntausend Schaltspiele ohne Wartungsmaßnahmen realisiert.

Nach Angeben des Unternehmens übertrifft das Doppelkegelsystem traditionelle Andocksysteme bezüglich der anfallenden Staubemission. Es verhindert zuverlässig das Nachstauben aus dem (teil-)gefüllten Container. Produktreste, die bei traditionellen Anlagen nach der Dosierung am Dosierorgan hängen bleiben und auf den Boden oder in die Anlage fallen, werden beim Clean Dock zuverlässig zurückgehalten. Die Verbindung zwischen Dosierorgan und Container ist während der Dosierung durch die kraft- und formschlüssige Verbindung zu jedem Zeitpunkt sicher. Zielsetzung der Konstruktion war es, den Staubanfall unterhalb der minimalen Staubkonzentrationen bezüglich Staubexplosionen zu halten. Eine Beeinträchtigung des Wiegeergebnisses durch Kraftnebenschlüsse wird durch die flexible Verbindung auf ein Minimum reduziert. Als Containmentsystem kann das Clean Dock nicht eingestuft werden. Bezüglich der Automatisierung und den daraus folgenden Schaltzyklen ist es bekannten Doppelklappensystemen jedoch weit überlegen, so das Unternehmen.

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