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Klimafahrplan Statoil will seine CO2-Emissionen um drei Millionen Tonnen reduzieren

| Redakteur: MA Alexander Stark

Statoil möchte bis 2030 seine jährlichen CO2-Emissionen um drei Millionen Tonnen im Vergleich zu 2017 reduzieren. Nun hat das Unternehmen seinen Klimafahrplan veröffentlicht, der neben der Verringerung von CO2-Emissionen auch die Verbesserung der Kohlenstoffintensität und der Energieeffizienz sowie den Ausbau von erneuerbaren und kohlenstoffarmen Energieträgern vorsieht.

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Eldar Sætre, Präsident und CEO von Statoil
Eldar Sætre, Präsident und CEO von Statoil
(Bild: Ole Jørgen Bratland/ Statoil)

Stavanger/Norwegen – Obwohl die CO2-Emissionen des Unternehmens aus der Öl- und Gasproduktion im Vergleich mit dem Industriedurchschnitt bereits sehr niedrig seien, plant Statoil eine weitere Reduktion des Kohlenstoffdioxidausstoßes. In seiner nun veröffentlichten Roadmap stellt das norwegische Unternehmen seine Ziele zur Reduktion der CO2-Emissionen pro Barrel vor und kündigt einen Verringerung um 20 % bis 2030 von 10 auf 8 kg pro Barrel an.

„Die Welt benötigt in den kommenden Jahrzehnten eine bezahlbare und zuverlässige Versorgung mit Öl und Erdgas. Gleichzeitig müssen wir die Treibhausgas-Emissionen drastisch verringern. Statoil unterstützt die Klimaziele von Paris indem es seine Unternehmensziele entsprechend ausrichtet. Wir sind der Meinung, dass die Produktion von Öl und Gas mit niedrigeren Emissionen und der Ausbau erneuerbarer Energieträger uns einen Wettbewerbsvorteil verschafft und attraktive Geschäftsmöglichkeiten beim Übergang hin zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft bietet“, sagt Eldar Sætre, Präsident und CEO von Statoil.

Das Unternehmen hat darüber hinaus das Ziel ausgegeben, die CO2-Emissionen seiner Produktionsaktivitäten bis 2030 um 3 Millionen Tonnen im Vergleich mit 2017 zu reduzieren. Zusammen mit Reduktionen in anderen Bereichen belaufen sich die bereits erzielten CO2-Einsparungen bereits auf etwa 5 Millionen Tonnen.

Bis 2020 beabsichtigt das Unternehmen 25 % seines Forschungsetats in neue Energieträger und in Energieeffizienz zu investieren. Dazu gehören die Bereiche Offshore-Windkraft, Kohlenstoffbindung und -Lagerung sowie Wasserstoff.

Der Klimafahrplan von Statoil

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